interaktiv

Medizin studieren

So schnell wie die Post?

Autor:
Maja

Rubrik:
studium

14.07.2014

Vor zwei Wochen habe ich begonnen, nach einem Ferienjob zu suchen und recht schnell stellte sich heraus, dass es in Leipzig sehr schwierig ist, etwas zu finden. Entweder ist erst eine Stelle ab nächsten Monat frei oder die Bezahlung ist schlecht. Bei solch miserablen Aussichten, und weil ich sofort anfangen wollte zu arbeiten, ist mir wieder eingefallen, dass viele meiner Freunde in den letzten Jahren immer mal wieder bei der Deutschen Post gearbeitet hatten und ganz zufrieden damit gewesen waren.
Also habe ich bei der Post angerufen und sie hatten noch Plätze für Briefträger frei. Ich konnte direkt eine Woche später anfangen. Jetzt kann ich noch ein bisschen Geld verdienen, bevor ich in den Urlaub fahre. Das Schöne bei der Post ist, dass man gut elf Euro die Stunde bekommt. Im Moment arbeite ich Teilzeit, sprich circa dreißig Stunden die Woche, und verdiene immer noch wesentlich mehr, als wenn ich Vollzeit für fünf Euro die Stunde arbeiten würde.
Gestern war also mein erster Arbeitstag: U neun Uhr startete ich mit dem Fahrrad. Es ist gar nicht so einfach, mit den schweren, gelben Posträdern zu fahren. Das ständige Stop-and-go ist auch etwas anstrengend und am Anfang kennt man die ganzen Namen der Empfänger noch nicht und weiß nicht, wo die Briefkästen sind. Folglich braucht man viel länger als die eingearbeiteten Postboten. Aber mein sehr freundlicher Einarbeiter meinte, das würde alles bald leichter und schneller gehen. Vielleicht werde ich am Ende meiner fünf Arbeitswochen dann sprichwörtlich so schnell wie die Post sein.

Diesen Artikel teilen

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Das hilft uns, dir ein gutes Nutzungserlebnis zu bieten und unsere Website zu verbessern. Wenn du durch die Seiten surfst, erklärst du dich hiermit einverstanden. Hier erfährst du mehr über die Nutzung deiner Daten und Möglichkeiten zum Widerspruch.