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Medizin studieren

Reisevorbereitungen

Ich glaube, wenn man in ein Land außerhalb der EU oder der Vereinigten Staaten fährt, begegnen einem viele Mitmenschen erstmal mit Überraschung, Skepsis und Besorgnis. Asien? Macht ihr euch da keine Gedanken um eure Gesundheit? Australien? Lass dich nicht von Schlangen beißen! Oder eben: Südamerika? Oh Gott, habt ihr nicht Angst wegen der hohen Kriminalitätsrate? Und die Distanzen? Gesundheit? Infrastruktur?

Naja, jedenfalls ist mir das so ergangen. Egal wem ich davon erzähle, die meisten finden es ganz cool, aber es schwingt doch ein nicht unerheblicher Teil Skepsis mit.

Wenn man dann auf den Webseiten des Auswärtigen Amtes surft, vergeht einem der Spaß für kurze Dauer echt grundlegend. Da liest man von bewaffneten Raubüberfällen, Speed-Kidnapping, Drogen, betrunkenen Busfahrern und den Problemen, die ein verlorener Reisepass mit sich bringt. Es kostet dann schon einiges an Überwindung, sich darüber hinwegzusetzen und weiterhin gut gelaunt zu sein – aber es klappt, von daher ist alles ganz wunderbar.

Und gerade beim Thema Gesundheit kann man ja vorsorgen. So eine Gelbfieber-Impfung lässt sich schnell machen, tatsächlich kann man sie sogar ohne Termin am Institut für Tropen- und Reisemedizin vornehmen lassen. Über die 52 Euro Gebühr musste ich dann zwar erstmal schwer schlucken, aber ein Telefonat mit der Krankenkasse verschaffte mir Klarheit: Meine übernimmt bis zu 100 Euro für Reise-Impfungen.

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  Aug 4, 2014
Autor: Johannes
Rubrik: studium
Aug 4, 2014

Medizin studieren

Dialogorientiertes Serviceverfahren

Was für ein Wort! So lange Ausdrücke gibt es wohl auch nur in der deutschen Bürokratiesprache. Aber was verbirgt sich dahinter und wozu ist es gut? Ehrlich gesagt habe ich mich das erst gefragt, als ich mich mal auf Verdacht für Psychologie bewerben wollte. Es ist tatsächlich noch komplizierter als es klingt. Gott sei Dank lieg lief die Bewerbung für Soziologie und Geographie direkt über die Hochschulen. Bei Psychologie sieht das allerdings anders aus. Man meldet sich bei hochschulstart.de an und bewirbt sich entweder zentral über das Portal oder über die Uni. Dann muss man sich einen Account einrichten und der muss dann noch frei geschaltet werden. Und unter Umständen müssen dann auch noch Papiere an die Hochschule gesendet werden. Irgendwie war das alles für mich recht undurchsichtig und teilweise sehr kompliziert. Zum Beispiel brauchte man, um sich für die Uni Bamberg zu bewerben, die Bestätigung über ein Beratungsgespräch zur Studienwahl an einer bayerischen Hochschule. Dass ich schon einige Beratungsgespräche sowohl an der Uni Leipzig als auch bei der Agentur für Arbeit in Nürnberg (was ja auch in Bayern liegt) wahrgenommen habe, reichte nicht.
Ganz besonders schrecklich lief es mit der HU Berlin, die auch nach mehrmaligem Kontakt meinen Acount nicht freischalten konnte. Erst am letzten Tag vor dem Ende der Frist hat es geklappt. Glücklicherweise musste man keine Papiere mehr schicken, das hätte ich niemals geschafft.
Trotz aller Schwierigkeiten habe ich aber trotzdem pro Fach einige gültige Bewerbungen abgeben können und auch schon ein paar Zulassungen erhalten. Nur auf die aus Leipzig, die meine Präferenz wäre, warte ich bis jetzt noch vergeblich.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Jul 29, 2014
Autor: Maja
Rubrik: studium
Jul 29, 2014

Medizin studieren

Das wars dann erstmal

So schnell kann’s gehen: Schon ist nämlich auch dieses Semester wieder vorbei. Die letzte Klausur in Histologie (mikroskopische Anatomie) liegt hinter mir, sodass ich bis Mitte Oktober frei habe. Dann blüht mir allerdings direkt zu Semesterbeginn eine Prüfung über das Fach „Anatomie und Bildgebung“. Weshalb ich irgendwie doch nicht so richtig frei habe. Ich habe mich nämlich zu einem viertägigen Blockkurs angemeldet. Von morgens um acht bis abends um 18 Uhr sitze ich dann in abgedunkelten Räumen, sehe mir Röntgenbilder an und mache Ultraschalls von und mit meinen Kommilitonen. Das verspricht definitiv ultra anstrengend zu werden. Gleichzeitig ist das aber auch eine verdammt spannende Sache, schließlich bringt sie mich dem großen Ganzen – der Medizin in der Klinik und Praxis – doch ein sehr gutes Stück näher. Und angewandte Anatomie ist halt doch nochmal ganz anders als das „stumpfe Auswendiglernen“ am Präparat. Das bewegt sich nämlich, im Gegensatz zum Bauch des Kommilitonen, den wir gerade „schallen“, nicht.
Neben dem Pflichtprogramm beschäftige ich mich aber auch mit meinen Reisevorbereitungen für fünf Wochen Südamerika. Die grobe Route steht schon, aber zumindest für die erste Nacht empfiehlt es sich schon, ein Hostel gebucht zu haben. Gleiches gilt für die letzten zwei Nächte in Buenos Aires, da möchte ich auch schon vorher wissen, wo ich schlafen werde. Alles, was dazwischen so passiert, werde ich dann sehen – und ihr werdet es vermutlich auch erfahren!

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  Jul 25, 2014
Autor: Johannes
Rubrik: studium
Jul 25, 2014