Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Medizin studieren

Dialogorientiertes Serviceverfahren

Was für ein Wort! So lange Ausdrücke gibt es wohl auch nur in der deutschen Bürokratiesprache. Aber was verbirgt sich dahinter und wozu ist es gut? Ehrlich gesagt habe ich mich das erst gefragt, als ich mich mal auf Verdacht für Psychologie bewerben wollte. Es ist tatsächlich noch komplizierter als es klingt. Gott sei Dank lieg lief die Bewerbung für Soziologie und Geographie direkt über die Hochschulen. Bei Psychologie sieht das allerdings anders aus. Man meldet sich bei hochschulstart.de an und bewirbt sich entweder zentral über das Portal oder über die Uni. Dann muss man sich einen Account einrichten und der muss dann noch frei geschaltet werden. Und unter Umständen müssen dann auch noch Papiere an die Hochschule gesendet werden. Irgendwie war das alles für mich recht undurchsichtig und teilweise sehr kompliziert. Zum Beispiel brauchte man, um sich für die Uni Bamberg zu bewerben, die Bestätigung über ein Beratungsgespräch zur Studienwahl an einer bayerischen Hochschule. Dass ich schon einige Beratungsgespräche sowohl an der Uni Leipzig als auch bei der Agentur für Arbeit in Nürnberg (was ja auch in Bayern liegt) wahrgenommen habe, reichte nicht.
Ganz besonders schrecklich lief es mit der HU Berlin, die auch nach mehrmaligem Kontakt meinen Acount nicht freischalten konnte. Erst am letzten Tag vor dem Ende der Frist hat es geklappt. Glücklicherweise musste man keine Papiere mehr schicken, das hätte ich niemals geschafft.
Trotz aller Schwierigkeiten habe ich aber trotzdem pro Fach einige gültige Bewerbungen abgeben können und auch schon ein paar Zulassungen erhalten. Nur auf die aus Leipzig, die meine Präferenz wäre, warte ich bis jetzt noch vergeblich.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Jul 29, 2014
Autor: Maja
Rubrik: studium
Jul 29, 2014

Medizin studieren

Das wars dann erstmal

So schnell kann’s gehen: Schon ist nämlich auch dieses Semester wieder vorbei. Die letzte Klausur in Histologie (mikroskopische Anatomie) liegt hinter mir, sodass ich bis Mitte Oktober frei habe. Dann blüht mir allerdings direkt zu Semesterbeginn eine Prüfung über das Fach „Anatomie und Bildgebung“. Weshalb ich irgendwie doch nicht so richtig frei habe. Ich habe mich nämlich zu einem viertägigen Blockkurs angemeldet. Von morgens um acht bis abends um 18 Uhr sitze ich dann in abgedunkelten Räumen, sehe mir Röntgenbilder an und mache Ultraschalls von und mit meinen Kommilitonen. Das verspricht definitiv ultra anstrengend zu werden. Gleichzeitig ist das aber auch eine verdammt spannende Sache, schließlich bringt sie mich dem großen Ganzen – der Medizin in der Klinik und Praxis – doch ein sehr gutes Stück näher. Und angewandte Anatomie ist halt doch nochmal ganz anders als das „stumpfe Auswendiglernen“ am Präparat. Das bewegt sich nämlich, im Gegensatz zum Bauch des Kommilitonen, den wir gerade „schallen“, nicht.
Neben dem Pflichtprogramm beschäftige ich mich aber auch mit meinen Reisevorbereitungen für fünf Wochen Südamerika. Die grobe Route steht schon, aber zumindest für die erste Nacht empfiehlt es sich schon, ein Hostel gebucht zu haben. Gleiches gilt für die letzten zwei Nächte in Buenos Aires, da möchte ich auch schon vorher wissen, wo ich schlafen werde. Alles, was dazwischen so passiert, werde ich dann sehen – und ihr werdet es vermutlich auch erfahren!

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  Jul 25, 2014
Autor: Johannes
Rubrik: studium
Jul 25, 2014

Medizin studieren

Wenn das Herz mal kurz stehen bleibt

Fristen gibt es ja für alles. Vermutlich haben die auch alle einen Sinn, aber nervig ist es dann doch manchmal.
Zum Beispiel Anmeldefristen für die Semesterabschlussklausuren im Juli. Da erhält man schon im April vier Mails, dass „die Anmeldefristen für die Klausuren begonnen haben“, „gerade laufen“, „bald enden“ und schließlich „morgen enden“. Die Nachsätze „nach Fristende ist grundsätzlich keine Anmeldung mehr möglich“ liest man zwar, aber denkt sich nicht so viel dabei. Schließlich meldet man sich ja gewissenhaft am Tag der Anmeldungs-Freischaltung an, setzt das Häkchen und denkt: „Ein Glück, dauert das noch dreieinhalb Monate“. Die Mail „kontrollieren Sie die Listen auf Ihre Immatrikulationsnummer, damit uns niemand durch die Lappen geht!“ nimmt man schmunzelnd zur Kenntnis und denkt sich: „Jaja, im ersten und zweiten Semester, da habe ich noch in eintausend Ziffern nach meiner Immatrikulationsnummer gesucht, hat ja zweimal geklappt, was soll schon schiefgehen?“ – und schenkt sich den Aufwand im dritten Semester. Da ist man nämlich schon groß, abgebrüht, erfahren und viel zu beschäftigt für so was.
Dann naht die Klausur, man lernt und lernt und lernt und auf einmal ist sie nur noch einen Tag entfernt. Alle erzählen von den ihnen zugemailten Sitzplätzen und man selbst denkt: „Sobald ich zuhause bin, sehe ich das auch“, geht nach Hause und sieht: nichts. Nächster Gedanke: „Okay, vielleicht ist ja einfach nur der Spam-Ordner im Weg gewesen. Aber: Nö, der ist auch leer. Hm, mal schnell online im System nachsehen, da müsste das ja auch stehen.
WAS, DER HAKEN HINTER DER KLAUSUR FEHLT????!!!!
Tja, so schnell kann es gehen, Fehler passieren, selbst Computern. Notfalltelefonnummern, Workaholics an der Medizinischen Fakultät und einer Menge Kulanz sei Dank, dass auf den wirklich allerletzten Drücker eine außerordentliche Nachmeldung zur ersten der zwei Abschlussklausuren möglich war. Ich werde die 1.000 Ziffern wohl künftig wieder kontrollieren.

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  Jul 21, 2014
Autor: Johannes
Rubrik: studium
Jul 21, 2014