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Medizin studieren

Prairie Camp in Belgien

Auf unserer Reise Richtung Spanien haben wir eine sehr interessante Community gefunden: und zwar im Prairie Camp in der Nähe von Gedinne in Belgien. Die Leute dort campen zusammen sehr harmonisch in der Natur, sie kochen und essen zusammen. Anders als bei einem Rainbow-Festival haben sie sich aber Workshops angeboten, sondern sind gemeinsam wandern gegangen, haben Yoga gemacht oder Volleyball gespielt. Es war sogar ein Yoga-Lehrer aus einem indischen Aschram da, der gekocht und dafür gesorgt hat, dass die richtige Stimmung herrschte. Er hat einem so allerlei Ratschläge gegeben, die teilweise sinnvoll waren. Mir hat er zum Beispiel eine Rückenübung gezeigt, die mir sehr hilft. Teilweise fand ich seine Hinweise aber auch etwas überzogen.

Später haben wir herausgefunden, wie das Prairie Camp entstanden ist. Bruno, der Veranstalter, fliegt seit 15 Jahren immer im Winter nach Indien. Im Sommer ist er in Belgien, hat aber keine festen Wohnsitz, sondern reist umher. Weil er aber trotzdem seine Freunde zu sich einladen wollte, um sie alle zu sehen, hat er immer einen Monat lang ein Stück Wald gemietet und alle zum Campen eingeladen, auch seinen besten Freund Rade aus Indien (der kochende Yoga-Lehrer). Mit der Zeit sind immer mehr Leute gekommen und inzwischen kann jeder kommen, der Lust hat.

Wir hatten dort auf jeden Fall eine sehr schöne Zeit in der Natur mit sehr netten und spannenden Leuten.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Sep 22, 2014
Autor: Maja
Rubrik: studium
Sep 22, 2014

Medizin studieren

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen

Lange habe ich nichts von mir hören lassen. Nachdem mein Job bei der Post vorbei war, war ich nämlich sehr beschäftigt. Denn schon zwei Wochen später sollte meine kleine Reise beginnen und davor wollte noch einiges organisiert werden.

Glücklicherweise habe ich eine Zusage für das Psychologiestudium in Leipzig erhalten, so muss ich nicht umziehen und kann bei meinen Freunden bleiben. Aber allein mit der Zulassung war es nicht getan. Durch den Fachwechsel von Medizin auf Psychologie reichte es nicht, mich einfach nur umzuschreiben. Knapp eine Woche lang habe ich mich mit bürokratischem Papierkram beschäftigt. Außerdem wollte ich noch mein Zimmer streichen und die Küche auf Vordermann bringen.

Dann konnte es losgehen. Gemeinsam mit einer Freundin, mit der ich schon vor einem guten Jahr in Guatemala und Mexiko unterwegs gewesen war, entschied ich mich für eine Reise nach Spanien – mit Zwischenstopp in Belgien und den Niederlanden. Wir haben einen sehr günstigen Zug nach Lüttich gefunden und unsere ersten zwei Nächte bei einer sehr netten 60-jährigen Couchsurferin verbracht. Sie hat uns an einem Tag gefühlt ganz Belgien und Holland gezeigt. Wir waren wandern und sind abends noch nach Maastricht gefahren. Sie hatte alleine doppelt so viel Energie wie wir zusammen, sodass wir nach den zwei Tagen erst mal ein bisschen Ruhe brauchten, die wir an unserem nächsten Halt auch gefunden haben. Aber über das Yoga- Camp irgendwo auf dem Land in Belgien werde ich im nächsten Blog berichten.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Sep 10, 2014
Autor: Maja
Rubrik: studium
Sep 10, 2014

Medizin studieren

Reisevorbereitungen

Ich glaube, wenn man in ein Land außerhalb der EU oder der Vereinigten Staaten fährt, begegnen einem viele Mitmenschen erstmal mit Überraschung, Skepsis und Besorgnis. Asien? Macht ihr euch da keine Gedanken um eure Gesundheit? Australien? Lass dich nicht von Schlangen beißen! Oder eben: Südamerika? Oh Gott, habt ihr nicht Angst wegen der hohen Kriminalitätsrate? Und die Distanzen? Gesundheit? Infrastruktur?

Naja, jedenfalls ist mir das so ergangen. Egal wem ich davon erzähle, die meisten finden es ganz cool, aber es schwingt doch ein nicht unerheblicher Teil Skepsis mit.

Wenn man dann auf den Webseiten des Auswärtigen Amtes surft, vergeht einem der Spaß für kurze Dauer echt grundlegend. Da liest man von bewaffneten Raubüberfällen, Speed-Kidnapping, Drogen, betrunkenen Busfahrern und den Problemen, die ein verlorener Reisepass mit sich bringt. Es kostet dann schon einiges an Überwindung, sich darüber hinwegzusetzen und weiterhin gut gelaunt zu sein – aber es klappt, von daher ist alles ganz wunderbar.

Und gerade beim Thema Gesundheit kann man ja vorsorgen. So eine Gelbfieber-Impfung lässt sich schnell machen, tatsächlich kann man sie sogar ohne Termin am Institut für Tropen- und Reisemedizin vornehmen lassen. Über die 52 Euro Gebühr musste ich dann zwar erstmal schwer schlucken, aber ein Telefonat mit der Krankenkasse verschaffte mir Klarheit: Meine übernimmt bis zu 100 Euro für Reise-Impfungen.

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  Aug 4, 2014
Autor: Johannes
Rubrik: studium
Aug 4, 2014