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Medizin studieren

Sprachschule in Rouen

Ursprünglich wollte ich mit meiner Reisebegleiterin mal nach Frankreich fahren, um dort Französisch zu lernen. An unserer Schule gab es das Fach nicht und wir sind beide zu dem Schluss gekommen, dass es doch eine der Weltsprachen ist und es bestimmt nicht schadet, es ein wenig zu beherrschen.

Relativ schnell haben wir aber festgestellt, dass Französischkurse in Frankreich pro Woche gut 200 Euro kosten. Außerdem war dann doch irgendwie weniger Zeit als gedacht. Also haben wir nur eine Woche einen Sprachkurs bei der „Alliance Francaise“ gemacht und das hat wirklich Spaß gemacht. Außerdem haben wir in der der kurzen Zeit auch viel gelernt.

Alles drum herum war allerdings ein bisschen anstrengend: Wir wollten nicht die teure Unterkunft, die von der Sprachschule zur Verfügung gestellt wurde, in Anspruch nehmen und auch die Jugendherberge von Rouen für rund 22 Euro pro Nach erschien uns nicht gerade billig. Also wollten wir Couchsurfen. Das war in Rouen ganz leicht, weil dort sehr viele Studenten wohnen. Allerdings wollten wir niemandem uns beide für mehr als drei Nächte zumuten, sodass wir in einer Woche an drei verschiedenen Orten residiert haben. Einerseits war es natürlich anstrengend, neben der Schule ständig umzuziehen, immer neue Gastgeber kennenzulernen und sie zum Dank zu bekochen. Auf der anderen Seite war es aber natürlich auch spannend, in viele ganz unterschiedliche Lebenswelten einzutauschen.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Oct 7, 2014
Autor: Maja
Rubrik: studium
Oct 7, 2014

Medizin studieren

Prairie Camp in Belgien

Auf unserer Reise Richtung Spanien haben wir eine sehr interessante Community gefunden: und zwar im Prairie Camp in der Nähe von Gedinne in Belgien. Die Leute dort campen zusammen sehr harmonisch in der Natur, sie kochen und essen zusammen. Anders als bei einem Rainbow-Festival haben sie sich aber Workshops angeboten, sondern sind gemeinsam wandern gegangen, haben Yoga gemacht oder Volleyball gespielt. Es war sogar ein Yoga-Lehrer aus einem indischen Aschram da, der gekocht und dafür gesorgt hat, dass die richtige Stimmung herrschte. Er hat einem so allerlei Ratschläge gegeben, die teilweise sinnvoll waren. Mir hat er zum Beispiel eine Rückenübung gezeigt, die mir sehr hilft. Teilweise fand ich seine Hinweise aber auch etwas überzogen.

Später haben wir herausgefunden, wie das Prairie Camp entstanden ist. Bruno, der Veranstalter, fliegt seit 15 Jahren immer im Winter nach Indien. Im Sommer ist er in Belgien, hat aber keine festen Wohnsitz, sondern reist umher. Weil er aber trotzdem seine Freunde zu sich einladen wollte, um sie alle zu sehen, hat er immer einen Monat lang ein Stück Wald gemietet und alle zum Campen eingeladen, auch seinen besten Freund Rade aus Indien (der kochende Yoga-Lehrer). Mit der Zeit sind immer mehr Leute gekommen und inzwischen kann jeder kommen, der Lust hat.

Wir hatten dort auf jeden Fall eine sehr schöne Zeit in der Natur mit sehr netten und spannenden Leuten.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Sep 22, 2014
Autor: Maja
Rubrik: studium
Sep 22, 2014

Medizin studieren

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen

Lange habe ich nichts von mir hören lassen. Nachdem mein Job bei der Post vorbei war, war ich nämlich sehr beschäftigt. Denn schon zwei Wochen später sollte meine kleine Reise beginnen und davor wollte noch einiges organisiert werden.

Glücklicherweise habe ich eine Zusage für das Psychologiestudium in Leipzig erhalten, so muss ich nicht umziehen und kann bei meinen Freunden bleiben. Aber allein mit der Zulassung war es nicht getan. Durch den Fachwechsel von Medizin auf Psychologie reichte es nicht, mich einfach nur umzuschreiben. Knapp eine Woche lang habe ich mich mit bürokratischem Papierkram beschäftigt. Außerdem wollte ich noch mein Zimmer streichen und die Küche auf Vordermann bringen.

Dann konnte es losgehen. Gemeinsam mit einer Freundin, mit der ich schon vor einem guten Jahr in Guatemala und Mexiko unterwegs gewesen war, entschied ich mich für eine Reise nach Spanien – mit Zwischenstopp in Belgien und den Niederlanden. Wir haben einen sehr günstigen Zug nach Lüttich gefunden und unsere ersten zwei Nächte bei einer sehr netten 60-jährigen Couchsurferin verbracht. Sie hat uns an einem Tag gefühlt ganz Belgien und Holland gezeigt. Wir waren wandern und sind abends noch nach Maastricht gefahren. Sie hatte alleine doppelt so viel Energie wie wir zusammen, sodass wir nach den zwei Tagen erst mal ein bisschen Ruhe brauchten, die wir an unserem nächsten Halt auch gefunden haben. Aber über das Yoga- Camp irgendwo auf dem Land in Belgien werde ich im nächsten Blog berichten.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Sep 10, 2014
Autor: Maja
Rubrik: studium
Sep 10, 2014