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Medizin studieren

Mit Weltmeistern im Wasser

Autor:
Johannes

Rubrik:
studium

11.11.2014

Meine zwei Wochen als Surflehrer gingen leider erstaunlich schnell vorüber. Als ich das Gefühl hatte, so richtig angekommen zu sein, verließen die letzten Kursteilnehmer gerade das Camp. Kurzerhand tat ich das auch, denn die Wellenvorhersage war gut und ich wollte mir die letzten vier Tage lieber frei nehmen und die Wellen genießen können. Also ging es in den Süden nach Soorts-Hossegor, das Surf-Mekka Frankreichs. Dort fand nämlich ein Teil der Weltmeisterschaft im Surfen statt. Die 36 besten Surfer der Welt kämpften um Punkte, um am Ende des Jahres als Weltmeister dazustehen. Kaum am Ort des Geschehens angekommen, begegneten mir zwei der Top-ten-Surfer auf der Straße. Echt lustig zu sehen, wie die in Wirklichkeit aussehen. Werden sie von ihren Sponsoren immer als große Sonnyboys in Boardshorts vermarktet, wirken die Profis neben durchschnittlich großen Europäern wie mir tatsächlich ziemlich winzig. Die meisten sind nämllich nur zwischen 1,70 und 1,75 Meter groß.

Im Wasser aber gehen die Kerle dann so richtig ab. Um Soorts-Hossegor ist das Surfniveau in den Wellen sowieso ziemlich hoch, aber wenn man diesen Jungs dabei zusieht, wie sie die Wellen mit ihren Brettern in Stücke schneiden, wird man doch ziemlich neidisch.

Schließlich entschied ich mich dafür, noch ein Stück weiter in den Süden zu fahren und so den Massen im Wasser zu entgehen. Der Plan war eine gute Idee und ich konnte noch zwei Tage wunderbare Wellen genießen. Am Abreisetag traf ich sogar Mick Fanning im Wasser, den amtierenden Weltmeister. Offenbar hatten er und sein dreiköpfiges Kamerateam, das ihn vom Strand aus filmte, die gleiche Idee wie ich. Und so durfte ich die letzte Surfsession der Saison mit einem der besten Surfer der Welt verbringen.

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