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Medizin studieren

Abbau

Autor:
Johannes

Rubrik:
studium

15.10.2015

Vergangenes Jahr hatte ich aufgrund grandioser Wellenvorhersagen beschlossen, beim Abbau des Surfcamps nicht mehr mitzuarbeiten, sondern stattdessen auf eigene Faust ins Wasser zu hüpfen, um möglichst viel zum Surfen zu kommen. Da dieses Jahr jedoch die Wellen-Vorhersage eher mau aussah und ich ein neues Surfbrett finanzieren muss, beschloss ich kurzerhand, dieses Mal mit abzubauen.

Ganz neu war das ja nicht für mich, schließlich habe ich das Ganze 2013 bereits einmal erlebt. Damals war das Wetter glücklicherweise eine Woche lang perfekt –Regen und Zelte abbauen wären eine miserable Kombination gewesen. Zwar versprach die Wettervorhersage auch dieses Jahr eine Woche voller Sonne, aber naja, die Wellen werden wohl nicht so toll.

Die ersten zwei Tage verliefen jedenfalls gelinde gesagt, schleppend. Anfangs gilt es nämlich immer, einen Haufen Kleinkram zu erledigen, der alles andere als Spaß macht, aber dafür lange dauert. Beispielsweise Kühlschränke putzen, Bodenplanen kärchern und dergleichen mehr. Das Ermüdende daran ist, dass man kaum Fortschritte sieht, aber extrem viel Zeit investiert. Für die Motivation ist es schon besser, ein 200-Quadratmeter-Zelt zusammenzupacken, denn man sieht dem Camp sofort an, dass es nun kleiner wird. Damit fingen wir dann ab Tag drei an: Zelte abbauen, Tische und Stühle demontieren, Ausrüstung in Anhänger verladen und so weiter.

So langsam leerten sich das Camp und auch der Campingplatz. Offiziell hatte der Platz bis Ende September geöffnet. Da wir so jedoch nur drei Tage für den Abbau eines Camps für gut 90 Leute gehabt hätten, hatten wir eine zusätzliche Woche vom Campingplatz eingeräumt bekommen.

An sich ist das sehr nett. Ärgerlich war nur, dass ab dem 1. Oktober nur noch kaltes Wasser und kein Licht mehr in den Waschhäusern zu Verfügung stand. Frierend, aber motiviert, packten wir also die letzten Sachen ein, verstauten sie, warfen einen letzten sehnsüchtigen Blick auf den Pinienwald und verabschiedeten uns voneinander. Bis zum Wiedersehen im nächsten Jahr!

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