interaktiv

Medizin studieren

Halbzeit

Autor:
Johannes

Rubrik:
studium

13.11.2015

Nun liegt meine erste Famulatur tatsächlich schon hinter mir. Eine aufregende, aber auch anstrengende Zeit ging zu Ende und ich nutzte das Wochenende vor dem Semesterbeginn, um noch einmal gut zu entspannen. Am ersten Tag ging ich dann voller Elan und Tatendrang in die erste Vorlesung. Es ist schon verrückt: Vor gerade einmal zweieinhalb Jahren habe ich begonnen zu studieren und doch fühlt es sich immer noch so an, als stünde ich ganz am Anfang.

Doch wenn ich mir überlege, dass das Medizinstudium insgesamt zwölf Semester dauert, bedeutet das, dass ich mich gerade auf der Zielgeraden zur Halbzeit befinde. Konnte ich früher noch ohne schlechtes Gewissen behaupten, dass ich zwar Medizin studiere, aber noch nicht besonders viel Ahnung habe, weil ich noch ganz am Anfang bin, bekomme ich mittlerweile immer mehr das Gefühl, langsam Verantwortung übernehmen zu können.

Ich vermute, dass es nicht nur mir so geht. Und dieses Semester werde ich wohl erst recht viel dazu lernen, schließlich geht es jetzt erst so richtig mit den eigentlichen Krankheiten los. Das merke ich direkt am Stundenplan: Gab es vorher noch Fächer wie Chemie, Biochemie, Bio, Physiologie und Physik auf dem Stundenplan, stehen seit diesem Semester Thorax-Chirurgie, Innere Medizin, Atmung und ein dreiwöchiger Intensivkurs zur Tumormedizin an. Ich bin also zuversichtlich, dass sich in den nächsten Semestern viel ändern wird.

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