interaktiv

Medizin studieren

Körper, Zellen und was sonst noch so anfällt

Autor:
Thilo

Rubrik:
studium

23.11.2015

Nun hat das Studium richtig begonnen, die Vorlesungen nehmen Fahrt auf, das erste Praktikum läuft und der Stoff wird zäher und schwerer. Deshalb will ich euch einen Einblick geben, worum es im Moment geht, was behandelt wird und was wir lernen.

Grundbaustein des Studiums sind in erster Linie die Vorlesungen. Diese werden in Physik, Anatomie, Chemie und Biologie gehalten. Dazu haben wir, um den klinischen Bezug bereits im vorklinischen Teil zu wahren, Einführungen in die klinische Medizin und Berufsfelderkundungen, die beispielsweise über Orthopädie, Gynäkologie oder Chirurgie abgehalten werden, um uns einen Einblick zu geben, sodass wir uns orientieren können und wissen, wofür wir so viel lernen.

In Chemie geht es um den Bau von Atomen, um Radioaktivität, darum, was Protonen, Neutronen und Elektronen sind, wie sie zusammenspielen und wo sie sich in der Atomhülle befinden. Dazu werden einige Experimente in den Vorlesungen gezeigt, die aber mal mehr, mal weniger spektakulär sind. Die ersten Vorlesungen in Physik handelten von Grundlagen. Wir behandelten das Thema Einheiten, bekamen erklärt, wie sich diese umstellen lassen, was SI-Einheiten (international anerkannte Einheiten) sind und welche sich erst aus diesen ergeben.

In den Fächern Biologie und Anatomie komme ich aus dem Schreiben während der Vorlesung kaum mehr heraus. Es werden so viele Informationen über das Skript hinaus gegeben, dass es unerlässlich ist, ständig aufmerksam zu sein. Ich schreibe stets alle Folien wirklich voll und weiß manchmal kaum, wohin ich diese und jene Information noch bringen soll. In Biologie ging es mit Zellen los und in Anatomie lernen wir den Körper und alle seine Bestandteile kennen. Hier muss ich mir extrem viele neue Begriffe merken. Höchst spannend und gehirnzellenfordernd!

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