interaktiv

Medizin studieren

Orientierungswoche

Autor:
Thilo

Rubrik:
studium

19.11.2015

Ich habe 147 neue Kommilitonen und Kommilitoninnen, die mir im ersten Semester alle noch fremd sind. Doch zum Kennenlernen und auch, um den Campus und alle Gegebenheiten des Studiums zu erkunden, gibt es die Orientierungswoche, die auch Ersti-Woche genannt wird. Hierfür hat die Fachschaft Medizin einiges vorbereitet, um uns einen sanften Start ins Studentenleben zu ermöglichen. In einem Vortrag unseres Studiendekans erhielten wir alle wichtigen Informationen über das Studium an sich, wer die Fachschaft bildet, was der Begriff Kommilitone bedeutet, wie lange die Semester gehen und welche Fächer zuerst anstehen. Im Anschluss gab es einen Campus-Rundgang.

Ebenso wurde uns die Mensa gezeigt, wo wir auch eine Karte erhielten, mit der wir dort unser Essen bezahlen können, was durchaus sehr gut und recht preisgünstig ist. Abends trafen wir uns zu einem Sit-in, bei dem es noch einmal darum ging, einander besser kennenzulernen. Nach einem gemeinsamen Grillen ging es in die Innenstadt, um auch das Nachtleben zu erkunden. Der nächste Tag begann sehr früh, da wir eine Stadt-Rallye zu bewältigen hatten, bei der wir durch ganz Münster gelotst wurden, um irgendwelche Aufgaben zu erledigen, die uns die Fachschaft auferlegte. Angelehnt an einen fiktiven Mordfall sollten wir den Mörder finden und mussten hierfür unter anderem in die Stadtbibliothek und zum Bahnhof.

Am letzten Tag fanden die Wahlen für die Einführung in die klinische Medizin und Berufsfelderkundung an. Dazu wurden wir in Gruppen und Fächer eingeteilt. Ich hatte Glück und kam mit sechs Kommilitonen und Kommilitoninnen, mit denen ich mich auf Anhieb gut verstanden habe in die Anästhesie-Gruppe. Unsere Aufgabe ist es nun, gemeinsam mit unserem Tutor und einem Arzt ein Poster zu unserem Thema zu erarbeiten und am Ende des Semesters vorzustellen. Dazu müssen wir noch einige Vorlesungen und Seminare besuchen. Auch haben wir in der 7er-Gruppe von nun alle Praktika und Seminare zusammen. Abends ging es erneut in die Altstadt, um ein letztes Mal Spaß zu haben, bevor der richtige Uni-Alltag beginnt. Ich bin aufgeregt und wirklich gespannt!

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