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Medizin studieren

Tag eins

Autor:
Johannes

Rubrik:
studium

18.02.2016

Die zwei Wochen bis zum Start der Abschlussklausuren gingen fürchterlich schnell vorbei. Glücklicherweise ohne allzu große Tribute zu verlangen, irgendwie war doch die ganze Zeit noch was los, abgesehen von stumpfem „In-der-Bib-sitzen“.

Sicherlich wären vier bis fünf zusätzliche Tage zum Wiederholen entspannender gewesen. Aber gut, so musste ich eben mit vier Wochen zum Bewältigen des Lernpensums klarkommen!

Der erste Tag der Abschlussklausuren war noch relativ entspannt: 90 Multiple Choice Fragen galt es in zweieinhalb Stunden zu meistern.

Noch dazu in Fächern wie Rechtsmedizin, die auch einen gewissen Unterhaltungswert haben. Wenn man nämlich in der Klausur unterscheiden muss, ob die beschriebene Leiche durch einen aufgesetzten Schuss, relativen Nahschuss, weiteren Nahschuss oder Fernschuss erschossen wurde, ist das schon unterhaltsam.

Tag eins war also die Ruhe vor dem Sturm. Den bevorstehenden Stress konnten wir aufgrund der Karnevalszeit erst einmal gut ausblenden. Weiberfastnacht galt es zu feiern und eines weiß ich gewiss: Beim nächsten Mal werde ich mich auch verkleiden und dann hoffentlich nicht am nächsten Tag eine Klausur schreiben.

Zum Abschalten allerdings war die Feier ideal, ließ sie mich doch die nahende Bedrohung am folgenden Tag sehr gut vergessen.

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