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Medizin studieren

Multiple-Choice

Autor:
Thilo

Rubrik:
studium

23.03.2016

Hundert Multiple-Choice Fragen mussten wir in den Anatomie- und Biologieprüfungen innerhalb von 2,5 Stunden beantworten, alle mit fünf Auswahlmöglichkeiten. So ganz weiß ich nicht, wie ich zu dieser Art Test stehen soll. Oft heißt es ja, dass Multiple-Choice-Tests einfach sind, da man ja Antwortmöglichkeiten vorgegeben bekommt. Wenn man die Antwort nicht weiß, besteht immerhin eine Wahrscheinlichkeit von 20 Prozent, dass man richtig rät. Damit stimme ich aber nicht so ganz überein.

Mein Eindruck ist, dass hier besonders Detailwissen abgefragt wurde. Man konnte sich so umfassend vorbereiten, wie man wollte, wenn man dieses eine Detail aus einem riesigen Wissenstopf nicht konnte, so erhielt man keinen Punkt, selbst wenn man sich mit der Thematik eigentlich auskannte. Der Nachteil besteht für mich ganz klar darin, dass dem Studierenden keine Freiheit eingeräumt wird, zu zeigen, was er kann und was er alles gelernt hat. Das Gute war, dass wir bereits am Abend unsere Ergebnisse erhielten. Ich hatte glücklicherweise beide Prüfungen bestanden. Zwar war ich mit meiner Biologie-Prüfung nicht ganz so zufrieden und ich muss mich erst einmal daran gewöhnen, nicht immer zu den „Besseren“ zu gehören, aber jetzt heißt es erst einmal: Entspannen, zurücklehnen, bald auf Physik vorbereiten und ins zweite Semester starten!

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