interaktiv

Medizin studieren

Medizinische Psychologie und Biochemie

Autor:
Thilo

Rubrik:
studium

08.07.2016

Das zweite Semester im Medizinstudium wird vor allem vom Präparierkurs beherrscht. Zusätzlich habe ich einen Kurs in medizinischer Psychologie, ein Praktikum und ein Seminar der Biochemie.
In medizinischer Psychologie beschäftige ich mich nicht nur mit psychischen Krankheiten wie Demenz, Depression oder dem Borderline-Syndrom, sondern auch damit, wie man mit Patienten umgeht. Im Vordergrund steht dabei das erste Gespräch mit einem Patienten, wo es darum geht, eine Vertrauensbasis zu schaffen. Auch wurde ich hier damit konfrontiert, wie man einem Menschen sagt, dass er bald sterben wird, weil der unheilbar krank ist. Noch vor einigen Jahren wurden die Studierenden meines Wissens nicht auf solche Situationen vorbereitet. Ich bin froh, dass mittlerweile erkannt wurde, wie wichtig neben dem Fachlichen auch das Zwischenmenschliche ist.
In Biochemie stehen neben einer Vorlesung auch ein Seminar und ein Praktikum an. Das Seminar dient insbesondere der theoretischen Aufarbeitung des Wissens aus der Vorlesung. Das Praktikum hilft dabei, die vermittelten Lehrinhalte umzusetzen. Schon nach dem ersten Praktikumstag habe ich festgestellt, dass es mir deutlich mehr Spaß macht als die vergangenen Praktika in Physik und Chemie, weil es bedeutend zielorientierter ist. Alle Versuche, die wir durchführen, basieren auf einer Krankheit, die uns zu Anfang vorgestellt wird. Zum Schluss findet ein Abschlussgespräch statt, bei dem die Ergebnisse zusammengetragen werden. Ich muss sagen, bis jetzt finde ich das zweite Semester wirklich interessant.

Diesen Artikel teilen

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Das hilft uns, dir ein gutes Nutzungserlebnis zu bieten und unsere Website zu verbessern. Wenn du durch die Seiten surfst, erklärst du dich hiermit einverstanden. Hier erfährst du mehr über die Nutzung deiner Daten und Möglichkeiten zum Widerspruch.