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Medizin studieren

Angst zu scheitern

Autor:
Thilo

Rubrik:
studium

14.07.2016

Angst davor zu scheitern hatte ich eigentlich nie. Vor den Abiturprüfungen war ich zwar wirklich sehr aufgeregt, doch das ist nichts im Vergleich dazu, wie ich mich im Medizinstudium im Moment fühle. Aber es geht schließlich auch um mehr: um mein Leben in Münster, den Beruf, den ich später ergreifen möchte, meine Freunde hier und den Nebenjob. Im Vergleich zum zweiten Semester kommt mir das erste plötzlich unheimlich leicht vor. Nun muss ich noch mehr investieren.
Mein Tag besteht aus der Biochemie-Vorlesung am Morgen, dem anschließenden Präparierkurs, Seminaren und Praktika am Nachmittag und dem Lernen am Abend. Den Kopf bekomme ich nur noch frei, wenn ich es doch mal schaffe, Sport zu treiben oder meine Freunde zu treffen.
Tatsächlich denke ich zurzeit manchmal daran, das Studium abzubrechen. Aber meine Freunde erinnern mich daran, wofür ich all das auf mich nehme und das Ziel, Arzt zu werden, lässt mich durchhalten.

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