interaktiv

Medizin studieren

Das Rad dreht sich wieder

Autor:
Johannes

Rubrik:
studium

09.11.2016

Nach zuletzt eher entmutigenden Ergebnissen, zeichnete sich bei meiner Arbeit diese Woche eher ein Aufwärtstrend ab. Die meisten Experimente klappten, was an sich schon ein Erfolgserlebnis war. Dass dann die Ergebnisse aber, grob über den Daumen gepeilt, auch dem entsprachen, was erwartet wurde, toppte die Sache noch.
Das klingt jetzt vermutlich so, als wäre die ganze Sache eine ziemliche Mauschelei. Das ist sie aber nicht. Allein mit einem Ergebnis, das in die richtige Richtung weist, ist es ja bei Weitem noch nicht getan. Bei diesem Experiment ging es nämlich darum, „das n zu erhöhen“, also das gleiche Experiment ein paar Mal zu wiederholen, auf ähnliche Ergebnisse zu hoffen und so ein statistisch signifikantes Ergebnis zu erhalten.
Auch im Laboralltag schleicht sich jedoch schnell Routine ein, nämlich immer dann, wenn es um eben jenes „n“ geht, man also dasselbe Experiment immer wieder wiederholt.
Aber gut, ehrlich gesagt freue ich mich auch auf ein bisschen Redundanz. Das gibt mir Zeit, auch mal tiefer in der Materie zu stöbern, Paper zu lesen und das Projekt weiter zu planen. Langsam, aber sicher, habe ich nämlich nicht mehr das Gefühl, einfach nur stur das zu tun, was meine Betreuerin mir aufträgt, sondern immer mehr davon tatsächlich zu verstehen, selbst Ideen einbringen zu können und damit das Projekt zu meinem Projekt werden zu lassen.

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