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Medizin studieren

Indoor-Klettern

Autor:
Johannes

Rubrik:
studium

16.11.2016

In Münster, einer der regenreicheren Städte Deutschlands, hatte es noch vor einigen Wochen, soweit ich mich erinnern konnte, mehr als einen Monat lang nicht mehr geregnet. Ganz im Gegenteil: So wie auch im Rest Deutschlands strahlte die Sonne die meiste Zeit und bewog Freibadbetreiber dazu, den Öffnungszeitraum um zwei Wochen zu verlängern. In der Hoffnung, das Wetter möge auch in Nürnberg so lange stabil bleiben, hatte ich mir überlegt, für das lange Wochenende rund um den Tag der deutschen Einheit in die Heimat zu fahren und im Frankenjura ein wenig klettern zu gehen. Während die Wetterfee Münster und auch Nürnberg in der Woche vor dem Wochenende noch mit fantastischen Temperaturen segnete, zeichnete sich in den Wettermodellen jedoch schon ein Umschwung ab. Das Bangen, ob der Regen denn zumindest bis Sonntag auf sich warten ließe, begann.
Also ab nach Nürnberg mit gefühlt zehn Kilo Ausrüstung im Schlepptau und der Hoffnung auf Sonnentage. Die erfüllte sich leider nicht. Immer wieder nieselte es, doch immerhin war es anfangs noch einigermaßen warm. Aber dann regnete es sich so richtig ein, sodass wir davon ausgehen mussten, dass der Fels und der Wald auch durchnässt sein werden.
Glücklicherweise freue ich mich auch so immer, mal wieder in die Heimat zurückzukehren. Und schließlich gibt es ja auch etliche Indoor-Ausweichmöglichkeiten, die von unzähligen ebenfalls enttäuschten Outdoor-Kletterern als kleines Trostpflaster genutzt wurden. Eine schöne Auszeit vom Labor war es allemal.

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