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Medizin studieren

Kurztrip nach Prag

Autor:
Johannes

Rubrik:
studium

06.12.2016

Meine Schwester und ich hatten meiner Mutter und meinem Stiefvater zum jeweils 50. Geburtstag einen Wochenendtrip nach Prag geschenkt, den wir nun einlösen wollten.
Doch zunächst musste ich aus Münster überhaupt nach Prag kommen, das ja nicht gerade um die Ecke liegt. Die Bahn wollte mich über Nürnberg dahin lotsen, auch wenn ein Blick auf die Karte ergibt, dass der Weg über Dresden deutlich kürzer ist. Gut, aber von Nürnberg aus habe ich immerhin die Option, mit der Familie gemeinsam nach Prag zu fahren. Donnerstagabends ging es also erst nach Nürnberg und Freitagfrüh mit dem Auto in die tschechische Hauptstadt.
Nachdem wir mittags angekommen und die schöne Ferienwohnung bezogen hatten, machten wir uns zu Fuß direkt in die rund vier Kilometer entfernte Innenstadt auf. Abgesehen von gemeingefährlichem Verkehr war das auch eine sehr nette Angelegenheit, ist Prag doch auch abseits der Touristenzentren eine echt schöne – wenn auch nicht super saubere – Stadt! Bis meine Schwester abends aus Berlin mit dem Bus ankam, hatten wir uns schon einige Viertel erlaufen. Jeder Meter zu Fuß bringt einem meines Erachtens mehr, um eine Stadt kennenzulernen, als einer dieser Touristenbusse.
Für Samstag hatten wir geplant, ins jüdische Viertel zu gehen. Kleiner Denkfehler, wie wir dann schnell feststellen mussten! Denn am Sabbat ist da recht wenig los. Alle Museen sind geschlossen und so mussten wir diesen Plan spontan auf die letzten drei Stunden verschieben, die wir Sonntag vor der Abreise hatten. Da sahen wir uns den jüdischen Friedhof sowie das Gemeindehaus an, was sehr eindrucksvoll war.

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