interaktiv

Medizin studieren

Die Uni geht weiter

Autor:
Johannes

Rubrik:
studium

15.12.2016

Weitgehend unbemerkt von mir ging im Oktober das reguläre Semester wieder los. Das war komisch für mich, da ich ja seit August meinen ganz eigenen Laboralltag habe und damit vom klassischen Studieren erstmal eine Pause mache, so wie das Gros meiner Freunde, die auch entweder im Labor sitzen oder tatsächlich eine Pause vom Studieren machen und in Lateinamerika am Strand Cocktails schlürfen. Somit war ich im Oktober überrascht, als eines Montagmittags die Mensa zum Bersten voll war mit blutjungen Erstis.
Das ist irgendwie total verrückt, denn ich studiere seit vier Jahren, bin aber selbst erst 22 Jahre alt – ein Alter, in dem viele meiner Kommilitonen gerade erst angefangen haben. Abgesehen natürlich von den Wartezeitlern, die vor dem Studium eine Ausbildung oder ähnliches gemacht hatten, bevor sie mit 26 ins Medizinstudium rutschten.
Kurze Zeit nachdem ich festgestellt hatte, dass das Uni-Rad sich auch ohne mich weiterdreht, kam auch schon eine E-Mail mit Anfragen zu möglichen Terminen, an denen ich wieder in der Physiologie als Tutor arbeiten könnte. Gleich neun Nachmittage soll ich wieder das Physio-Praktikum betreuen. Ein Zurück gibt es jetzt nicht mehr, das werde ich wohl hinter mich bringen müssen! Einen Vorteil habe ich auf jeden Fall: Durch meine Flexibilität im Labor kann ich mir die Termine so legen, sodass es für mich ideal passt und auch noch lohnt. So lege ich mir alle Termine innerhalb von vier Wochen, sodass ich jedes Thema gleich ein paar Mal machen kann, damit sich meine Vorbereitungszeit in Grenzen hält.

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