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Medizin studieren

Progress Report

Autor:
Johannes

Rubrik:
studium

19.01.2017

Da wir ziemlich viele Leute im Labor sind, die alle zwar am gleichen Thema forschen, aber an unterschiedlichen Projekten beteiligt sind, weiß man selten, was die Nebenfrau oder der Nebenmann da eigentlich pipettiert. Daher ist es Usus, wöchentliche Progress Reports abzuhalten, in denen immer ein Laborant erzählt, an was er momentan arbeitet.
Bis jetzt war ich bei dem einen oder anderen Report dabei und finde es spannend, worüber man sich alles den Kopf zerbrechen kann und was für Theorien zur Krankheitsbekämpfung es gibt. Womit ich als kleiner Medizin-Doktorand neben all den Biologie-Schwergewichten, die tatsächlich viel Ahnung von Laborarbeit und Naturwissenschaften haben, nicht gerechnet hatte, war, dass ich auch mal so einen Progress Report würde halten müssen.
Und so wurde ich vor drei Wochen darauf aufmerksam gemacht, dass es Anfang Dezember auch für mich so weit sein würde, ich also selbst ein Kurzreferat über mein Thema halten müsse. Auf Englisch. Eigentlich kein Problem, aber in Kombination mit dem Gefühl, mein Thema bei Weitem noch nicht durchdrungen zu haben, schnürt es mir doch ein bisschen die Kehle zu.
Wenigstens hat sich in den vergangenen zwei Wochen viel getan, was meine Resultate angeht. Auch das letzte Gespräch mit meinem Doktorvater war sehr ermutigend und so mangelt es mir nicht an Motivation. Nächste Woche arbeite ich mich in die Literatur ein, um mein Thema bis ins Letzte zu durchdringen – mein Wunschziel.

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