interaktiv

Medizin studieren

Iran

Autor:
Johannes

Rubrik:
studium

06.02.2017

Manchmal ergeben sich wie aus dem Nichts Möglichkeiten und Chancen, an die man niemals gedacht hätte. So hat sich für mich nun die einzigartige Gelegenheit geboten, nächstes Jahr in den Iran zu fliegen. Dass ausgewählte Leute aus dem Labor, in dem ich arbeite, hin und wieder auf Konferenzen fliegen, war mir bekannt und auch, dass diese ab und zu mal an besonderen Orten sind. So durften vor einigen Wochen zehn Leute aus dem Labor nach Tel Aviv, kurz danach reiste eine Postdoktorandin nach Vancouver.
Aber dass ich – ein meines Erachtens unbedeutender Medizinstudent – mit einer Gruppe von ungefähr 15 Biologen und Ärzten für eine Woche in den Iran fliegen darf, damit hätte ich nicht gerechnet. Vor allem nicht, dass das so unkompliziert werden würde. Dabei musste man mich zu meinem Glück erst noch zwingen: Die ersten zwei E-Mails zum Thema hatte ich einfach ignoriert, da ich nicht damit gerechnet hatte, dass das Angebot auch für mich galt. Schließlich fragte mich eine Postdoktorandin, ob ich das denn gar nicht spannend fände. Erst dann wurde mir klar, dass ich dabei sein darf!
Der Anlass der Reise ist eine Fortbildung, bei der es um die Sonderformen neurologischer Autoimmunerkrankungen im mittleren Osten geht. Für mich ist das ein toller Wissensgewinn, da ich ohnehin später Neurologe werden möchte.
Also sagte ich zu und siehe da: zwei Wochen später wurde nach meiner Reisepassnummer gefragt, damit die Flüge gebucht werden können.

Diesen Artikel teilen