interaktiv

Medizin studieren

Jetzt aber wirklich!

Autor:
Johannes

Rubrik:
studium

14.03.2017

Die Lernerei auf die Klausur „Innere II“ rund um Gastroenterologie, Nephrologie und Endokrinologie stellte sich als ziemlich übel heraus. Mir fehlte zunächst der Zugang zum Thema. Außerdem dämpfte es meinen Elan, dass ich Fortschritte bei meinem Projekt im Labor erzielte und lieber dort weitermachen wollte.
Mit der Zeit fuchste ich mich jedoch ganz zufriedenstellend in die Innere Medizin hinein und das Lernen wurde etwas erträglicher. Jedenfalls bis zu dem Zeitpunkt, als ich die erste Generalprobe in Form einer Altklausur absolvierte. Das ging so dermaßen daneben, dass ich ernsthafte Zweifel hegte, ob ich nicht einen gewaltigen Fehler begangen hatte, als ich beschloss, die Klausur zu schieben und ein Semester später auf sie lernen zu wollen.
Doch noch hatte ich genug Zeit. Nach anfänglicher Schockstarre machte ich mich wieder an die Lehrbücher und Vorlesungsfolien. Letzten Endes lief dann alles wie geschmiert. Fünf Tage vor der Klausur verdichtete sich mein Sammelsurium an Einzelwissen zu einem etwas besser vernetzten Gesamtwissen, sodass ich zunehmend der Meinung war, doch keinen so großen Fehler begangen zu haben.
Als dann endlich das Klausurergebnis feststand, sah ich mich in meiner Entscheidung vom vorigen Jahr bestätigt: Zwar hatte mich das Lernen ziemlich vom Forschen abgehalten und aus dem Trott des Labors gebracht, doch den Zweck der Wiederholung – ein etwas fundierteres Wissen – hatte das Manöver nicht verfehlt!

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