interaktiv

Medizin studieren

Steile Lernkurve

Autor:
Johannes

Rubrik:
studium

26.05.2017

Meine Iranreise rückt näher und näher! Nachdem ich ein Abstract über meine Arbeit verfasst hatte, folgte etwas noch Nervenaufreibenderes: Ich musste dessen Inhalt auf ein 50 mal 70 Zentimeter großes Poster quetschen, das im Iran gängige Format. Der Inhalt speist sich dabei recht schnell ein, doch was das ganze Prozedere so kompliziert macht, ist das Layouten: Alle Abstände von Text zu Abbildung müssen gleich sein, die Schriftgrößen identisch und dabei darf sich das alles natürlich nicht verziehen, sodass unten wieder die Hälfte herausrutscht. Nach schweißtreibendem Milimeter-Gefeilsche mit Powerpoint habe ich endlich ein halbwegs passables Exemplar auf den Weg gebracht und schicke es zum ersten Korrektor.
Tja, die Mühe mit den Hin- und Herziehen hätte ich mir sparen können, denn ein Fünftel kommt verändert – und entsprechend verzogen – zurück! Tja, das war wohl nichts! Ich beschließe, ab jetzt alles nur noch inhaltlich zu verbessern und das Rohmaterial, schäbig und schief, zum Korrigieren zu schicken.
Als diese Fassung ihre üblichen vier Stationen durchlaufen hat, mache ich mich wieder ans Zurechtzupfen. So wirklich Spaß macht das ja nicht, hat aber auch irgendwie was Meditatives und ist eine ganz nette Abwechslung zum Pippetieren und Lesen von Papern. Außerdem kann ich nebenbei hervorragend Hörbücher hören, intellektuell fordert diese Kleinarbeit nämlich nicht.
Letzten Endes bin ich eine Woche vor Abgabefrist fertig. Was auch nötig ist, denn nächste Woche geht es für mich nach Südfrankreich zum Klettern und von dort dann mehr oder weniger direkt in den Iran!

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