interaktiv

Medizin studieren

Warum das alles?

Autor:
Johannes

Rubrik:
studium

26.07.2017

In letzter Zeit habe ich viel über die vergangenen fünf Jahre nachgedacht. So lange ist es her, seit ich mich das erste Mal auf abi.de vorgestellt habe. Über 200 Beiträge habe ich seitdem verfasst und damit fast schon so eine Art Tagebuch meiner Studentenjahre erstellt.
Vielleicht ist dem ein oder anderen Leser aufgefallen, dass ich einen Großteil meiner Reisen vermeintlich im Alleingang bestritt. Dem ist nicht so, aber so richtig anonym bin ich ja nicht unterwegs. Jedenfalls könnte mich jeder identifizieren, der das wollte.
Ich habe kein Problem damit, meine Erlebnisse und Ansichten hier zu veröffentlichen. Allerdings bin ich der Meinung, dass ich meinen (Reise-)Partnern die Privatsphäre zugestehen muss, unerkannt zu bleiben.
Eines der Motive, meinen Blog hier auch im Medizinstudium weiterzuführen, ist ganz sicherlich auch, Anwärtern dieses Studiums die Angst zu nehmen. Klar ist man viel mit Lernen und Uni beschäftigt. Aber ich bemühe mich, nicht den Eindruck entstehen zu lassen, als Mediziner könne man sein Privatleben an den Nagel hängen. Daher berichte ich, jedenfalls meiner Ansicht nach, vielleicht etwas überproportional über meine Reisen und Freizeitaktivitäten.
Gerade in den ersten vier Semestern traute ich mich oft nicht, mal ein Wochenende zu opfern und nichts für die Uni zu tun. Doch je länger man studiert, desto klarer wird, was geht und was nicht. Man merkt, dass auch noch so intensives Lernen nach sechs Monaten kaum mehr Wissen hinterlässt als Büffeln erst einige Wochen zuvor. Und mit derlei Erkenntnissen lässt sich dann doch erheblich leichter ein langes Fahrradtour-Wochenende mit dem Großvater genießen.

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