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Medizin studieren

Die grünen Berge von Kantabrien

Autor:
Johannes

Rubrik:
studium

27.10.2017

Die nordspanische Küste ist, anders als ihr französisches Pendant, sehr gebirgig. Was also tun, wenn mal wieder die Wellen ausbleiben? Genau, einen Abstecher ins Landesinnere wagen, in eines der vielen kleinen, aber feinen Klettergebiete. Diese liegen versprenkelt über zweihundert Kilometer zwischen Asturien und Kantabrien.
Der Ausgleich zum Surfen ist perfekt. Ein, zwei Tage Meer-Abstinenz, dafür aber schöne Kalkstein-Routen inmitten malerischer Natur – besser geht es kaum.
Dumm nur, dass die Bezeichnung „grüne Felsen“ nicht von ungefähr kommt: Es regnet viel. Diese Woche leider viel zu viel. So viel, dass Klettern, Sachen trocknen, lecker kochen im Freien, wandern unmöglich und gute Laune haben sehr schwer wird. Aber Sitzfleisch habe ich mir in den vielen Klausurphasen antrainiert. Und so warte ich gutes Wetter, bessere Wellen, trockene Felsen und meine wiederkehrende Zuversicht einfach ab. Schon jetzt freue ich mir ein Loch in den Bauch bei der Aussicht, in ein paar Wochen in Galizien altbekannte Strände abzuklappern und den guten Wellen nachzujagen.

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