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Medizin studieren

Einfach mal anfangen!

Autor:
Johannes

Rubrik:
studium

02.02.2018

Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, fällt es mir manchmal schwer, mit etwas anzufangen. Deshalb beschloss ich dieses Mal, einfach loszulegen – ohne großen Plan von Formatierungen, Vorgaben oder sonstigen Formalia. Ich startete mit dem einfachsten Teil meiner Dissertation: Material und Methoden.
An sich ist das eine ziemlich stumpfsinnige Angelegenheit, weil man die meiste Zeit damit verbringt, im Labor unzählige Reagenzien zu suchen, die Produktnummern aufzuschreiben und den Firmen-Hauptsitz zu googeln. Das Ganze wiederholt man gefühlt tausend weitere Reagenzien, Kits, Gerätschaften sowie Software. Dann schreibt man nieder, wie, warum und in welchen Mengen man diese Zutaten zusammengeschüttet hat und ergänzt damit den Material- um seinen Methoden-Part.
Sobald ich damit fertig war, fühlte ich mich unbeschreiblich toll und produktiv, schließlich waren damit schon 25 Seiten fix. Da ich die Abbildungen für meine Ergebnisse bereits zusammengefasst hatte, war auch der Ergebnis-Teil nicht mehr das große Hexenwerk, sodass ich nach einer weiteren Woche bei knappen 40 Seiten meiner Dissertation stehe. Auch was Formatierungen und ähnliches angeht, bin ich ein paar Schritte weiter, wenn auch noch bei weitem nicht fertig.
Trotzdem liegen noch rund 95 Prozent der Arbeit vor mir. Aber sicher wird mir vieles leichter fallen, jetzt, wo das Rad zu drehen begonnen hat. Ein bisschen freue ich mich sogar darauf, Einleitung und Diskussion in Angriff zu nehmen – mal sehen, wie lange noch!

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