interaktiv

Medizin studieren

Umkrempeln - Teil 1

Autor:
Thilo

Rubrik:
studium

08.06.2018

Die ersten Wochen des Semesters lassen mich recht unzufrieden zurück. Seit ich wieder hier bin, habe ich alle Dinge so gemacht, wie vor den fünf Monaten in Asien – und habe dennoch erwartet, dass dabei irgendetwas anders ist. Mich hatte zuvor einiges gestört, insbesondere an mir selbst. Und auch jetzt komme ich wieder zu dem Schluss: Es muss sich einiges ändern.
Was stört mich denn eigentlich? Objektiv gesehen stehe ich gar nicht schlecht da: Medizinstudium, sichere Wohnung, zwei Nebenjobs, glückliche Beziehung, ab und zu mal Sport. Ich kann da aber nur denken: wie langweilig! Ich stehe total auf der Stelle. Auch gefällt mir nicht, wie ich mein Studium bisher geführt habe. Ich habe kaum Vorlesungen besucht, nur das Nötigste gemacht und dabei so viel Spannendes ausgelassen. Ich muss begreifen, dass es ab jetzt darum geht, was für ein Arzt ich werde. Dabei geht es mir nicht um die Karriere. Ich möchte nicht Ober- oder Chefarzt werden, sondern einen guten Job machen, von dem andere profitieren. Daran kann ich jetzt arbeiten.
Ich will zum Beispiel noch mal ins Ausland gehen, um in der Entwicklungshilfe in Asien, Afrika oder Südamerika zu arbeiten. Die Fähigkeiten, die ich dafür brauchen werde, kann ich jetzt erlernen. Es gilt: Je mehr ich weiß, desto mehr kann ich bewirken.

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