interaktiv

Medizin studieren

Nette und weniger nette Patienten

Autor:
Johannes

Rubrik:
studium

02.07.2018

Dass es unfreundliche Ärzte gibt, hat vermutlich jeder schon am eigenen Leib erfahren müssen – oder zumindest von Bekannten oder Familie ausführlich geschildert bekommen. Ärzte, die sich zu wenig Zeit nehmen oder nichts erklären, sind nur zwei von vielen Punkten, die man oft hört. Die kratzbürstige Krankenschwester ist ein weiteres beliebtes Motiv für Horrorgeschichten zu Krankenhausaufenthalten. Und so sehr ich all diese Klischees und Vorwürfe ernst nehme und teilweise nachvollziehen kann, weiß ich auch um den Druck, Stress und die Überlastung, die Berufe in Medizin und Pflege bereithalten.
Entsprechend kenne ich natürlich auch die Patienten-Klischees, mit denen man sich herumschlagen muss. Da wäre der Privatpatient, der abends um elf in die Notaufnahme kommt, weil sein Schnupfen „akut schlimmer“ geworden sei. Oder diejenigen, die das Krankenhaus mit einem Hotel oder Restaurant verwechseln und das Pflegepersonal für das schlechte Essen verantwortlich machen.
Wenn der Herr von Zimmer elf mitten in der Nacht eine warme Milch verlangt, geht einem schon mal die Freundlichkeit flöten.
Aber man darf nicht vergessen: Nach einer durchgearbeiteten Nacht kann ein freundliches Wort eines Patienten auch wieder für viele Strapazen entlohnen.

 

Diesen Artikel teilen