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Medizin studieren

Plagiat

Autor:
Johannes

Rubrik:
studium

30.07.2018

Das Literaturverzeichnis meiner Dissertation wächst und wächst. Trotzdem habe ich zunehmend das Gefühl, dass das Zitieren nicht so richtig rund läuft. Die Angst, Fehler zu machen, sitzt tief. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Fälle, in denen Doktortitel aberkannt wurden, weil der Autor durch fehlende oder mangelnde Angabe der Quelle ein Plagiat beging. Dabei geht es tatsächlich schneller als gedacht, ein Zitat falsch zu setzen.
Schwierig wird es zum Beispiel, wenn man Zitate aus Rezensionen in der Originalquelle sucht, aber partout nicht finden kann. Denn auch in den Literaturverzeichnissen renommierter Wissenschaftler verschieben sich ab und an die zugeordneten Ziffern, sodass die Quellenangabe nicht mehr stimmt. Das macht die Arbeit natürlich alles andere als einfach. Deshalb wächst also nicht nur mein Literaturverzeichnis, sondern auch meine Unsicherheit, schon eine Stelle übersehen, aus einer Quelle zu viel zitiert oder eine Aussage mit zu wenigen Verweisen untermauert zu haben. Hier bleibt letztlich nur der Gang zu einer Beratungsstelle, doch auf den Termin muss ich leider noch etwas warten. Also schreibe ich weiter und hoffe, dass am Ende alles passt.

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