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Medizin studieren

Trainingspause

Autor:
Johannes

Rubrik:
studium

28.08.2018

Im Februar hatte ich beschlossen, mal aus meiner Komfortzone herauszutreten und mich für den Münster-Triathlon im Juli anzumelden. Zwar kein „Iron Man“, sondern „nur“ die Olympische Distanz, aber für jemanden, der nie wirklich im Ausdauersport zuhause war, doch eine Herausforderung: 1.500 Meter Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen.
Klar, im Schwimmen bin ich nicht allzu schlecht, aber mit Vereinsschwimmern kann ich nicht mithalten. Gleiches gilt fürs Rennradfahren: Mein 20 Jahre altes Rennrad hatte ich sonst nur ein paar Mal im Jahr aus dem Keller geholt. Und was das Laufen angeht: Bis vor einem Jahr war ich absoluter Lauf-Muffel. Bis ich festgestellt habe, dass mir das offensichtlich doch liegt. Im April begann ich also mit der Vorbereitung und war echt überrascht, wie viel Zeit das doch in Anspruch nimmt.
Motivierend fand ich den schnellen Trainingsfortschritt. Umso verwirrender war es, das doch recht strikt durchgetaktete Training in Frankreich für zwei Wochen komplett aufzugeben und nur zu surfen. Dabei plagte mich überraschenderweise sogar ein schlechtes Gewissen. Aber letztendlich überwog dann doch der innere Schweinehund, der nach vier Stunden Surfen sagte: „Nein, du musst jetzt nicht noch eine Stunde am Strand joggen! Iss‘ lieber noch ein Stück Schokolade! Schwierig war es dann aber auch nach dem Urlaub wieder in den Trainingsrhythmus zu kommen. Aber nach ein paar Tagen hatte sich auch das wieder eingestellt!

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