interaktiv

Medizin studieren

Wieder auf Station

Autor:
Thilo

Rubrik:
studium

29.08.2018

Ein Tag nach meinen Klausuren begann meine Famulatur in Leipzig. Vier Wochen lang dauert mein erstes ärztliches Praktikum.
Entschieden habe ich mich für eine Station für Unfallchirurgie und Orthopädie. Bisher habe ich erst zwei Tage gearbeitet und noch nicht allzu viel erlebt. Ich habe schon etliche nette Kolleginnen und Kollegen kennengelernt, viele von ihnen sind im Praktischen Jahr, dem letzten Abschnitt des Medizinstudiums, und können mir deshalb schon einiges zeigen und mich anleiten. Allerdings sind wir auf der chirurgischen Station zu viele für die anfallenden Aufgaben und in den Operationssaal werde ich erst nächste Woche kommen.
Auf der chirurgischen Station ist die Arbeit übersichtlich und ruhig. Ich darf in der Sprechstunde für die ambulanten Patientinnen und Patienten dabei sein. Dort kann ich, während die geplanten Operationen besprochen werden, Blut abnehmen und mit meinem Stethoskop auf Herz und Lunge abhören. Da ich noch nicht entscheiden kann, ob ein Geräusch verdächtig klingt, horcht aber auch ein Arzt nochmal ab. Außerdem kann ich bei den körperlichen Untersuchungen helfen, etwa wenn ein Kniegelenk auf einen Kreuzbandriss untersucht wird.
Wenngleich bisher wenig passiert ist, tut es gut, endlich wieder im Krankenhaus zu arbeiten und ein wenig von dem, was ich bisher gelernt habe, umsetzen zu können. Zusätzlich genieße ich es, in einer neuen Umgebung zu sein. Ich bin gespannt auf die neue Stadt, ihre Menschen, die Mentalität und die Möglichkeiten, die sich hier bieten.

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