interaktiv

Medizin studieren

Kaltstart

Autor:
Johannes

Rubrik:
studium

04.09.2018

Nachdem ich in den vergangenen Semestern wenige Klausuren zu bestreiten hatte, standen im neunten Semester wieder viele Prüfungen an. Und zwar in Gynäkologie, Urologie, Rheumatologie, Unfallchirurgie, Orthopäde und Allgemeinmedizin – um die großen Fächer zu nennen. Zusätzlich in den kleineren Querschnittsfächern wie Arbeits- und Sozialmedizin, Umweltmedizin, Hygiene und dergleichen mehr. Insgesamt war es das „vollgestopfteste“ Semester meines Studiums, um es vorsichtig auszudrücken.
Leider hatte ich die Situation nicht richtig eingeschätzt. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass ich beschloss, in den fünf Wochen zwischen meinem Frankreich-Urlaub und den Klausuren auch noch einen Teil der Klausuren des zehnten Semesters zu legen. Meine Idee war, im letzten Semester nur noch die Hälfte der Klausuren bestreiten zu müssen und so mehr Freiheit in der Gestaltung des Lernplans für das zweite Staatsexamen zu haben.
Naja, so habe ich den Stress eben vorverlagert. Nach drei Semestern relativ entspannter Klausurenphasen hatte ich in fünf Wochen ein ungewohnt hohes Pensum zu bewältigen. Wie man das schafft? Das ist Einstellungssache! Wenn man sich vorstellt, dass man später im Beruf 40 Stunden die Woche arbeiten muss, finde ich es hilfreich, sich zu sagen: Gut, jetzt muss ich mal für fünf Wochen 60 Stunden die Woche lernen. Danach kommen auch wieder bessere Zeiten. Also Augen zu und durch!

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