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Medizin studieren

Supersommer

Autor:
Johannes

Rubrik:
orientieren

10.09.2018

Das Wetter kann es nie allen recht machen: zu kalt, zu warm, zu nass, zu trocken. Erst beschweren sich alle über Regen und Kälte im Frühjahr, dann stöhnen alle wegen der Hitze.
Münster, bekannt für viele Regentage, ist da keine Ausnahme: Nach einem regenfreien Monat braucht es nur mal zwei Tage am Stück zu regnen, schon hört man selbst von Menschen, denen man logisches, analytisches und reflektiertes Denken durchaus zutraut, Sätze wie: „Dieser Dauerregen ist so typisch Münster!“. Als würde es in Freiburg oder anderen Sonnenstädten Deutschlands nicht auch mal zwei Tage durchregnen.
Wie auch immer, dieses Jahr ist in Münster der Frühling mehr oder weniger ausgefallen. Seit April herrschen konstant Temperaturen über 25 Grad. Auch Regen gab es kaum. Für meine Triathlon-Vorbereitung war das ein Segen. Laufen oder Rennradfahren ist bei Regen nicht so toll. Insofern will ich mich überhaupt nicht beschweren. Weniger toll ist die Dürre für sämtliche Pflanzen, die schon im Juni aussahen als sei der Herbst schon in Reichweite.
Und auch ich bin nicht frei von dieser Meckerei, ein paar Tage gab es auf jeden Fall, an denen ich ziemlich geflucht habe. Dabei ging es gar nicht um viel zu warme Bib-Tage beim Lernen, damit komme ich gut klar. Viel schlimmer ist es, wenn ich nach einer Nachtschicht morgens um halb sieben in mein Bett falle und in meinem Zimmer unter einer Dachschräge bereits kuschelige 25 Grad herrschen. Ausschlafen ist da einfach unmöglich. Aber wenigstens entlohnt das Wetter nach den Schichten!

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