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Medizin studieren

Reisevorbereitungen

Autor:
Johannes

Rubrik:
studium

01.10.2018

2015 war ich das erste Mal in Skandinavien, damals knappe drei Wochen, nur mit Zelt, Rucksack und Verpflegung. Die Erfahrungen waren ziemlich intensiv, insbesondere was Schmerz und Hunger angeht.

Damals hatte ich nach kurzer Zeit erhebliche Probleme mit meinem rechten Knie, was wohl vorrangig an dem sehr ungewohnten Laufen über Schnee lag, denn ausgerechnet dieser Sommer war der schneereichste auf der Hardangervidda-Hochebene. Zudem habe ich unbeabsichtigt sieben Kilo an Körpergewicht in 3 Wochen verloren – das geht nicht ohne hungern. Für so lange Zeit Verpflegung mitzunehmen hätte das Gewicht des Rucksacks am Anfang fast unerträglich schwer gemacht, als packte ich nicht genug ein.

Dieses Jahr wird es in dreierlei Hinsicht anders sein: Erstens herrschen an unserem Ziel momentan 20 Grad, was selbst den Schnee zum Schmelzen gebracht haben sollte. Zweitens wollen wir mehr Essen mitnehmen. Die schlechte Laune aufgrund eines dauergrummelnden Magens wollen wir dieses Mal vermeiden. Sicherlich wird es nicht ohne Hunger gehen, bei 20 Kilometern mit 20 Kilogramm auf dem Rücken verbraucht man einfach so viel Energie, dass es unmöglich ist, genug Essen mitzunehmen. Drittens werden wir dieses Mal nicht das Gebiet wechseln, sondern länger am Stück durch drei verschiedene Nationalparks wandern, teils wohl nur mit Kompass und Karte, ohne markierten Wegen folgen zu können.

Ein bisschen schade ist, dass meine Vorfreude auf diese Reise von der Vorfreude und Nervosität auf den Triathlon in den Schatten gestellt wird. Aber es bleiben dafür noch Montag und Dienstag nach dem Triathlon – am Mittwoch geht es dann in aller Frühe los in den Norden!

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