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Medizin studieren

Königswetter

Autor:
Johannes

Rubrik:
studium

16.10.2018

Keine 48 Stunden nach dem Triathlon saß ich bereits – die Beine noch schwer – im Flieger nach Oslo, von wo es mit dem Zug und dann weiter mit dem Bus an den Südrand des Reinheimen-Nationalparks in Norwegen gehen sollte.
Eine elf- bis zwölftägige Wanderung mit Zelt, Rucksack und Verpflegung war geplant. Bei meiner letzten Norwegen-Reise 2015 hatten mein Kumpel und ich knappe drei Wochen Zeit, sind jedoch maximal sieben Tage am Stück gewandert. Doch diesmal wollten wir uns für eine längere Zeit voll und ganz auf das Laufen und die Natur konzentrieren können.
Deutsche Höchsttemperaturen im Rücken hofften wir, im hohen Norden auf etwas kühlere Luft zu stoßen, denn mit über 20 Kilo schweren Rucksäcken auf dem Rücken machen 20 Kilometer in gebirgigem Gelände bei hohen Temperaturen eher weniger Spaß.
Es war dann weder besonders heiß, noch angenehm kühl: 20 Grad und Sonnenschein brachten uns ordentlich zum Schwitzen, sodass wir bis zu neun Liter Wasser am Tag tranken.
Kurz vor Beginn der Tour hatte uns noch ein Einheimischer verraten, dass dies der trockenste Sommer Norwegens seit 1947 sei. Anders als im Süden jedoch bestand bei uns keine Waldbrandgefahr: Steine und Seen brennen nicht so gut, und viel mehr gab es bei uns nicht.

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