interaktiv

Medizin studieren

Augen zu und durch

Autor:
Johannes

Rubrik:
orientieren

27.11.2018

Nach knapp zwei Wochen, in denen ich nicht den geringsten Gedanken an Arbeit, Lernen, Uni, Medizin oder sonstige Verpflichtungen verschwendet habe, sondern Laufen, Schlafen, Essen und Freizeit die allesbestimmenden Themen waren, fiel es mir wie erwartet schwer, mich wieder voller Elan an die Dissertation zu setzen. Dabei ist die Ausgangslage wirklich nicht schlecht: Im Prinzip steht die Arbeit, nur der Feinschliff fehlt noch. Aber das kann, um ehrlich zu sein, kräftezehrender sein als ein grobes Konstrukt aufs Papier zu bringen. Abwägen, welche Informationen man vertiefen oder kürzen sollte, erfordert wesentlich mehr Arbeit als wichtige Punkte zusammenzutragen. Gleichzeitig tut es aber gut, mal nicht so viel wie möglich in kurzer Zeit in sein Hirn zu schütten, wie es in Klausurenphasen abläuft. Stattdessen trage ich Wissen zusammen und muss abwägen, was wie im Zusammenhang zum übergeordneten Thema steht, ob diese und jene Formulierung exakt, korrekt und verständlich ist. Das macht wiederum echt Spaß, aber wie das so ist halt oft nur ein paar Stunden. Und so kommt zum „Cool-mal-was-anderes“ eben auch das „Augen-zu-und-durch-du-hast-es-bald-geschafft!“ dazu. Wobei bald geschafft nicht ganz korrekt ist, denn wirklich abschätzen, wie lange das noch dauert, kann ich nicht: Bevor ich meine Dissertation einreichen kann, muss sie mein Betreuer noch absegnen. Da steht wohl noch einiges an Arbeit an!

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