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Medizin studieren

Das erste Semester

Autor:
Thilo

Rubrik:
studium

05.04.2016

Das erste Semester ist vorbei und wenn ich zurückblicke, war es vor allem eines: eine Umstellung meines gesamten Lebens. Ich bin von zu Hause aus- und in eine neue Stadt gezogen, lebe mit Leuten zusammen, die ich zu Beginn gar nicht kannte und die jetzt fast meine zweite Familie geworden sind, und lernte, was es bedeutet, ein Student zu sein. Am Anfang war es schon etwas schwierig, strukturiert zu lernen. Ich musste erst einmal herausfinden, inwieweit ich Lehrinhalte vor- und nachbereiten muss und wie ich am besten Zusammenfassungen schreibe. Auch war ich plötzlich für mich selbst verantwortlich. Da gab es keinen, der mir einen Ruck gab, wenn ich mit dem Lernen nicht hinterherkam.

Daneben hatte ich im ersten Semester aber auch eine ganze Menge Spaß. Ich habe viele interessante, freundliche, intelligente, motivierte und inspirierende Menschen kennengelernt. Selbstverständlich waren auch einige dabei, mit denen ich mich nicht so gut verstehe, weil unsere Ansichten einfach zu weit auseinander liegen. Außerdem habe ich viel gefeiert, das Studentenleben genossen und in der Freizeit viel mit meinen neuen Freunden unternommen. Am Ende des Semesters habe ich dann erfahren, was Lernstress bedeutet.

Ich freue mich auch, dass dieses Semester vorbei ist, weil ich nun kein Chemie- und Physikpraktikum mehr habe und keine Chemievorlesungen mehr besuchen muss. In den kommenden Semestern lerne ich hoffentlich mehr über die Medizin an sich und komme damit meinem Ziel, Arzt zu werden, einen kleinen Schritt näher.

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