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Medizin studieren

Die Spezialisierung kann kommen!

Autor:
Johannes

Rubrik:
studium

11.12.2017

Während des Medizinstudiums wird wohl kaum eine Frage häufiger gestellt als: „Na, weißt du schon, wo es für dich danach hingeht?“ Dabei ist das Interesse des Fragestellers kaum ausgerichtet auf den späteren Wohnort, sondern vielmehr auf die ärztliche Spezialisierung.
Man studiert ja zunächst nur Medizin, ohne Spezialisierung. Mit Abschluss des Studiums und anschließender Approbation (die Zulassung als Arzt) ist man zunächst tatsächlich nur Arzt. Viele denken, das sei gleichbedeutend mit dem Allgemeinmediziner, was nicht stimmt. Dieser ist – wie auch Chirurg, Internist oder Augenarzt – ein Facharzt. Er ist darauf spezialisiert, Patienten zu diagnostizieren und sie an einen entsprechenden Spezialisten zu überweisen, sobald die Krankheiten seine Kompetenz überschreiten. Dabei dauert diese Ausbildung genauso lange wie die eines Chirurgen oder Herzspezialisten.
Sie beginnt mit Abschluss des Studiums. Als frisch gebackener Arzt, nicht Allgemeinarzt, ist man einfach nur Assistenzarzt ohne nennenswerte Kenntnisse in irgendeinem Fachgebiet. Diese erwirbt man als Assistenzarzt in einer Fachrichtung der eigenen Wahl.
Bei mir wird es wohl auf die Neurologie hinauslaufen, zumindest gehört sie momentan – gemeinsam mit Pädiatrie, Augenheilkunde und Anästhesie – zu meiner engeren Auswahl. Dieses Semester belege ich neben Psychiatrie auch Neurologie als großen Themenkomplex. Darauf freue ich mich sehr, da mich das Nervensystem seit den ersten Anatomiekursen vor vier Jahren fasziniert. Da ich dieses Semester auch nur die Hälfte der Kurse mache, kann ich mich hoffentlich intensiver mit dem Fach auseinandersetzen und schon eine gewisse Grundlage für meine spätere berufliche Richtung schaffen.

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