interaktiv

Zwischen Studium & Beruf

Vorstellungsgespräch

Autor:
Anni

Rubrik:
orientieren

24.02.2016

Kurzfristig erreichte mich eine Einladung zum Vorstellungsgespräch an der Uni Hildesheim. Ausgeschrieben war eine Stelle im Bereich der interkulturellen Kommunikation. Ich bereitete mich also in Windeseile vor, indem ich mir die Seite des Instituts und der Universität aufmerksam durchlas und mir ein paar Schwächen, Stärken und offene Fragen überlegte. Ich plante die Anreise, buchte ein Zugticket und bügelte rasch die Bluse. Dann ging es los: Da es mit dem Zug Probleme gab, kam ich erst nach zwei Stunden in Hildesheim an und war ziemlich müde. Meine zwei Interviewer waren sehr nett, doch meinen mangelnden Elan müssen sie bemerkt haben. Die beiden hielten es nicht einmal für nötig, mir die Stelle konkret anzubieten. So viel Aufwand für ein nur 20-minütiges Gespräch!

Wenngleich ich dieses von Anfang an als Übung betrachtete, war ich doch irgendwie enttäuscht. Danach schrieb ich eine Feedbackauswertung: Was lief gut? Was lief schlecht und was werde ich nächstes Mal ändern? Als ich dann mit dem Zug wieder in Berlin einrollte, war ich irgendwie erleichtert, dass Hildesheim definitiv nicht mein nächstes Arbeits- und Wohndomizil wird.

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