Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Zwischen Studium & Beruf

Sprint zur Prüfung

Nach meiner rund dreimonatigen Fortbildung zur Projektmanagerin stand das große Finale an: Ich habe die rund 60-seitige Projektarbeit eingereicht, die im Rahmen der Zertifizierung zu erstellen ist. Darin habe ich ein Projekt zur Arbeitsmarktförderung von Asylbewerbern erarbeitet. Ich schlage vor, Menschen mit Asyl- und Fluchthintergrund gezielt in Ausbildungsberufe des Handwerks zu vermitteln. Ich habe hierfür einen Projektsteckbrief entworfen, den Ablauf und die Terminplanung skizziert, sowie die zur Kosten- und Finanzplanung aufgezeigt.

Nach Abschluss der Projektarbeit blieben auf dem Weg zur Zertifizierung für mich nur noch zwei letzte Hürden übrig: die mündliche und die schriftliche Prüfung. Es war schwer abzuschätzen, wie anspruchsvoll diese sein würde. Aus den Probeklausuren ging hervor, dass bereits winzige Details in der Fragestellung einen großen Unterschied bei der erwarteten Antwort machen können.

Am Tag vor der Prüfung schrieben wir eine letzte Probeklausur. Bei der Auswertung wurde noch mal auf einige Feinheiten hingewiesen. Am nächsten Morgen kamen wir dann früh zusammen, um die Prüfer kennenzulernen und die Klausur zu schreiben, die unseren Vorbereitungsklausuren glücklicherweise ziemlich ähnelte. Auch bei der mündlichen Prüfung hatte ich Glück. Ich kam als Sechste an die Reihe. Die Fragen, die ich aus dem Prüfungsstapel zog, waren absolut in Ordnung und bezogen sich auf Inhalte, die auch im Kurs besprochen worden wurden.  Kurzum: Alles ist gut gelaufen. Auch wenn es noch etwas dauern wird, bis ich die Ergebnisse bekomme, bin ich mir sicher, den Kurs gut bestanden zu haben.

Autor: Anni  |  Rubrik: orientieren  |  Apr 11, 2016
Autor: Anni
Rubrik: orientieren
Apr 11, 2016

Zwischen Studium & Beruf

Was tun?

Die Knieverletzung macht mir immer noch zu schaffen, schließlich hätte ich mir echt gut vorstellen können, als Aushilfslehrer in England zu arbeiten. Auch wenn ich noch viel dazulernen und praktische Methoden verinnerlichen muss, fiel das Feedback der Schüler in meinem Praktikum nämlich durchweg positiv aus. Sie wünschten sich sogar, dass ich bald zu ihnen zurückkehre. Leider stünde mir dafür ein Lehramtsstudium mit anschließendem Referendariat bevor. Und das, wo ich doch gerade meinen Bachelor in Ökologie in Schottland abgeschlossen habe.

Irgendwie ecke ich mit meinen Vorstellungen in Deutschland immer wieder an und scheitere an Formalitäten. Versteht mich nicht falsch: Ich bin nicht für die Abschaffung des Ausbildungssystems und der gesetzlichen Vorschriften in diesem Bereich. Schließlich soll, wo Ingenieur drauf steht, auch Ingenieur drin sein. Aber irgendwie scheint mir der Quereinstieg in diesem System oftmals schwer. Vielleicht muss ich mich aber auch nur besser informieren. Auf den ersten Blick wirkte es so, dass ich auf jeden Fall ein Lehramtsstudium absolvieren müsste, wenn ich unterrichten möchte. Mittlerweile weiß ich, dass es in Berufsschulen die Möglichkeit gibt, auch mit einem anderen Studium als Lehrer zu arbeiten. Unter bestimmten Voraussetzungen schafft man es also auch ohne Lehramtsstudium in den Vorbereitungsdienst. Aber leider war mein Bachelor nicht auf der Liste der zugelassenen Fachrichtungen.

Ein ganzes Studium will ich aber eigentlich nicht mehr machen. Vielleicht sollte ich mich doch selbstständig machen?

Autor: Manuel  |  Rubrik: orientieren  |  Apr 7, 2016
Autor: Manuel
Rubrik: orientieren
Apr 7, 2016

Zwischen Studium & Beruf

Ein langes Wochenende in Barcelona

Zur Motivation und Belohnung buchte ich direkt für den Tag nach den Prüfungen in meinem Projektmanagementkurs einen Flug nach Barcelona. Nachdem ich am Abend der Prüfungen noch mit einigen anderen Teilnehmern den bestandenen Kurs feierte, saß ich wenige Stunden danach bereits am Flughafen. Leider war mein Flieger defekt, weshalb ich erst mit drei Stunden Verspätung ankam und meine Reisebegleiterin ganz schön lange warten ließ. Vier lange Tage lagen vor uns, um gemeinsam die Ecken der Stadt zu entdecken.

Barcelona hat wirklich sehr viel zu bieten. Die Altstadt und die benachbarten Viertel mit ihren engen Gassen und pompösen Straßen, den weitläufigen öffentlichen Plätzen und den versteckten Hinterhöfen sehen sehr malerisch aus. Wir liefen jeden Tag gefühlt einen Halbmarathon, um abends hungrig über einen Haufen Tapas herzufallen. Erholung fanden wir am Strand und in den zahlreichen Cafés.

Meine Highlights waren die Kunstmuseen von Miró und Picasso. Besonders das Picasso Museum hat mich fasziniert, weil dort durch zahlreiche Skizzen der Arbeits- und Findungsprozess zu den fertigen Bildern dargestellt wurde. Die Kunstwerke Mirós glänzten meiner Meinung nach hingegen durch die Einfachheit ihrer Kompositionen: maximale Wirkung mit minimalen Mitteln eben. Durch den Besuch in Barcelona und die Tatsache, dass ich nach Abschluss meiner Weiterbildung jetzt auch wieder mehr Zeit habe, fühle ich mich dazu animiert, mal wieder auch selbst zu Pinsel und Leinwand zu greifen.

Autor: Anni  |  Rubrik: orientieren  |  Apr 5, 2016
Autor: Anni
Rubrik: orientieren
Apr 5, 2016