interaktiv

Zwischen Studium & Beruf

Zeit für eine neue Sprache

Autor:
Anni

Rubrik:
orientieren

21.04.2016

Die Suche nach dem ersten Job gestaltet sich wie erwartet nicht ganz einfach. Es gibt einfach zu viele Bewerber, die um Stellen im humanwissenschaftlichen Bereich ringen. Um nicht vollkommen frustriert und depressiv zu enden, habe ich mir schon im Vorfeld überlegt, wie ich diese Überbrückungszeit gestalten kann.

Zu meinen drei Ideen gehörte zum einen, eine Fortbildung zu machen. Dieses Ziel habe ich mit der Zertifizierung zur Projektmanagement-Fachfrau schon erreicht. Der zweite Plan ist es, die Stadt Berlin umfangreich zu erkunden. Ich versuche, einmal pro Woche einen neuen Ort zu entdecken und nehme mir für jedes Wochenende eine andere Tour vor. Es bräuchte aber noch viele Sonntage, bis ich das Gefühl hätte, mich wirklich gut auszukennen. Der dritte Plan bezieht sich auf etwas, was ich schon lange in Angriff nehmen wollte und wozu ich während des Studiums nie so richtig die Zeit gefunden hatte: Ich möchte fließend Französisch sprechen.

Eine Sprache zu erlernen ist zwar ein recht langfristiges Projekt, doch im Moment habe ich viel Zeit, um mich damit zu beschäftigen. Derzeit besuche ich einen Französischkurs an der Volkshochschule. Dieser findet zweimal in der Woche statt und ist wirklich günstig. Der Unterricht ist unterhaltsam und ich mache langsam Fortschritte. In spätestens zwei Monaten sollte ich den Kurs A1 abgeschlossen haben. Ich überlege aber bereits jetzt, ob ich den Fortsetzungskurs absolvieren sollte, um auf Level 2 zu kommen. Dafür könnte ich mir zum Beispiel einen Tandempartner suchen oder das Angebot des Jobcenters zum Online-Spracherwerb nutzen.

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