interaktiv

Zwischen Studium & Beruf

Fertiges Studium - was nun?

Autor:
Miriam

Rubrik:
beruf & karriere

08.02.2017

Nach fünf Jahren habe ich nun (endlich) mein Studium erfolgreich abgeschlossen. Ich habe mich bereits recht früh mit meinem Berufseinstieg beschäftigt: Ich möchte ein PR-Volontariat in München absolvieren.
Für die Suche nutzte ich verschiedene Jobsuche-Portale wie Stepstone, Monster, Kimeta und Indeed sowie Newsletter, etwa der von Publishingmarkt, Linkedin und Xing. Bei den beiden Letzteren handelt es sich um Plattformen, die dazu dienen, sich beruflich zu vernetzen – also Facebook für den Arbeitsmarkt. Auf Xing und Linkedin habe ich persönliche Profile angelegt, damit potenzielle Arbeitgeber mich online finden und mir einen Job anbieten können. Einmal ist dieser Fall bisher eingetreten, aber die Stelle hat mir leider nicht zugesagt. Durch die Jobagenten und die dort hinterlegten Sucheinstellungen bekomme ich täglich Jobvorschläge zugeschickt. Die Agenten funktionieren unterschiedlich, aber meist gibt man so etwas wie Position, Ausbildung, Stelle, Branche, Stadt, Bundesland und mehr an. Ich habe zum Beispiel die Begriffe „Volontariat“, „Trainee“, „PR“, „Öffentlichkeitsarbeit“, „Unternehmenskommunikation“ und „München“ unterschiedlich miteinander kombiniert. An manchen Tagen ist viel Spannendes dabei, manchmal tagelang nichts.
Für mich habe ich festgestellt, dass es mir sehr schwer fiel, während des Lernens aktiv nach Jobs zu suchen. Deshalb habe ich in dieser Zeit nur zwei Bewerbungen geschrieben und zwei Bewerbungsgespräche geführt. Beides wurde nichts, ich habe dabei aber gelernt, dass die Jobsuche schwerfällig sein kann. Denn bei der ersten Bewerbung hatte ich das Volontariat schon so gut wie sicher, bekam dann aber aufgrund von internen Umstrukturierungen eine Absage. Bei der zweiten hieß es erst, man habe großes Interesse, was sich dann aber offenbar doch geändert hat: Ich weiß bis heute nicht, warum sie mir absagten, obwohl ich nachgefragt habe und man mir versicherte, es mir noch zu sagen. Da heißt es, sich nicht entmutigen zu lassen und weiterzumachen. Denn wer direkt einen Job findet, der hat großes Glück.
Eine der Bewerbungen war übrigens eine Initiativ-Bewerbung, ich habe mich also beworben, obwohl keine Stelle ausgeschrieben war. Das Ergebnis: Ich wurde trotzdem eingeladen mit der Aussage, man könnte eventuell eine Stelle schaffen. Bis ich eingeladen wurde, hatte ich mich dort übrigens zweimal im Abstand von einem halben Jahr beworben. Es lohnt sich also, dranzubleiben!

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