interaktiv

Zwischen Studium & Beruf

Was genau will ich werden?

Autor:
Miriam

Rubrik:
beruf & karriere

21.02.2017

Spätestens mit Ende des Studiums stellt sich die Frage: Was genau will ich werden? Ich habe drei Jahre Kulturwissenschaft und zwei Jahre Medienwissenschaft studiert – nicht gerade Studienfächer, die in einen bestimmten Beruf führen. Gegen Ende meines Bachelorstudiums kam ich zu dem Schluss, dass ich in der Unternehmenskommunikation oder in der Öffentlichkeitsarbeit arbeiten möchte.
Doch auch hier gibt es Differenzierungen: Will ich in einem Unternehmen arbeiten, also nur die Kommunikation für dieses eine Unternehmen übernehmen, oder will ich in eine Agentur, die die PR für viele Auftraggeber leistet? Will ich ein konstantes, aber manchmal langweiliges Arbeitsumfeld, was vermutlich eher im Unternehmen der Fall wäre, oder will ich Spannung und Herausforderung, aber auch häufiger Überforderung, was in der Agentur passieren könnte?
Und in welcher Branche will ich Öffentlichkeitsarbeit betreiben? Die Frage will wohl durchdacht werden, denn mit der Entscheidung für eine Branche stellt man die Weichen für den weiteren beruflichen Werdegang. Zwar werde ich auch ganz grundsätzlich lernen, was es bedeutet, Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. Dies hängt letztendlich aber immer auch von der Branche ab und spätere Arbeitgeber werden immer den Bewerber bevorzugen, der bereits Erfahrung mit den Eigenheiten ihrer Branche hat.
Auch die Position, die man zum Einstieg anstrebt, wirkt sich auf das weitere Berufsleben aus. Ich habe mich dafür entschieden, erst ein Volontariat oder Traineeship zu machen, bevor ich mich auf eine richtige Stelle bewerbe. Sowohl meine frühere Chefin als auch andere Volontäre bestätigten mir, dass es üblich sei, zuerst ein Volontariat zu machen, da dies oft für eine Tätigkeit in einer Kommunikationsabteilung Voraussetzung sei. Im Volontariat soll das Wissen aus dem Studium kanalisiert und direkt auf den angestrebten Beruf angewendet werden, es ist meist eine Mischung aus „training on the job“ und theoretischen Workshops – allerdings für geringe Bezahlung. Das frustriert nach fünf Jahren Studium. Es ist aber üblich und sollte einem bewusst sein, wenn man sich für einen geisteswissenschaftlichen Studiengang entscheidet.

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