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Zwischen Studium & Beruf

Die Bewerbungszeit

Autor:
Miriam

Rubrik:
orientieren

13.03.2017

Die Bewerbungszeit – lasst es mich ehrlich sagen – ist nicht so toll. Es ist eine Zeit voll Ungewissheit, in der man sich fragt, welchen Job man wohl bekommen und ob er einem Spaß machen wird, ob man finanziell davon wird leben können, wo die neue Arbeitsstelle sein und wo und wie man wohnen wird. Außerdem ist die Zeit geprägt von hoher Flexibilität: Man bewirbt sich laufend, muss umgehend auf Einladungen reagieren, sich über das Unternehmen informieren, für eine Übernachtungsmöglichkeit und den Transport sorgen und sich dann als den idealen Kandidaten darstellen.
Nach einer Bewerbung oder einem Vorstellungsgespräch heißt es warten sowie bereit sein für weitere Gespräche. Bekommt man daraufhin Angebote, muss man abwägen, welches das beste ist und vielleicht schon zusagen, obwohl man noch keine Antwort vom präferierten Arbeitgeber hat, aber nicht riskieren will, am Ende ohne etwas dazustehen. Wird man mehrmals zurückgewiesen oder laufen die Gespräche schlecht, muss man evaluieren, was man verbessern kann. Dabei muss man aufpassen, dass man nicht zu viele Selbstzweifel zulässt, die jedes weitere Gespräch belasten würden. Fakt ist, es braucht Zeit und es wird Rückschläge geben. Aber, da bin ich sicher, jeder kommt irgendwo unter. Und wenn es einem dort doch nicht gefällt, muss man ja nicht für immer bleiben.
Neben den Bewerbungen gehört es dazu, sein Leben zu ordnen und sich auf einen schnellen Umzug gefasst machen. In meiner WG war ich für alles verantwortlich, sämtliche Verträge und das WG-Konto liefen auf mich. Plant genügend Zeit ein, Verträge übertragen zu lassen oder mit euren Mitbewohnern neu aufzusetzen. In meinem Fall hieß das, dass ein neues Konto eröffnet werden musste, von dem die Miete zukünftig abgehen konnte, es galt, einen neuen Vertrag bei den Stadtwerken abzuschließen, eine neue GEZ-Nummer zu organisieren und den Vodafone-Vertrag zu übertragen. Vergesst auch nicht, euch zu exmatrikulieren! Solltet ihr nach eurer Exmatrikulation zum Semesterende noch keinen Job gefunden haben, müsst ihr euch um Versicherungen kümmern.
Außerdem lohnt es sich, zu überlegen, in welcher Branche und in welcher Position man arbeiten will und ob der studentische Kleiderschrankinhalt dafür Passendes bereithält. Wenn nicht, ist die Bewerbungszeit ideal dafür, die eigene Garderobe auf Vordermann zu bringen. Auch ein tolles Bewerbungsgesprächsoutfit darf natürlich nicht fehlen – hier empfiehlt es sich aus meiner Sicht, klassisch zu bleiben.

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