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Zwischen Studium & Beruf

Bewerbungsrunde Nummer eins

2018 wird für mich das Jahr großer Veränderungen. Erst steht das Ende meines Studiums an, dann der Umzug nach München und zu guter Letzt fange ich hoffentlich im Mai mit einem Volontariat in einer echten Traumredaktion an – so zumindest der Plan. Denn bisher hängt noch mehr in der Schwebe, als ich es mir wünschen würde. Besonders meine Jobaussichten bereiten mir Sorge. Bereits im Spätsommer habe ich eine ganze Reihe an Bewerbungen rausgeschickt und entweder keine Antwort erhalten oder die, dass ich mich Anfang des Jahres noch mal melden soll.
Mit der Jobsuche ist es eben eine verzwickte Sache. Am Anfang ist man total motiviert. Man macht schicke Bewerbungsbilder, auf denen man total professionell und selbstbewusst aussieht, sammelt Arbeitsproben und schreibt seinen Lebenslauf. Bei all der Vorbereitung kann man doch nur offen stehende Türen einrennen, oder nicht? In Wahrheit gestaltet sich das Ganze schwieriger und sobald man ernsthaft auf der Suche ist, ist der Arbeitsmarkt plötzlich wie leergefegt. All die Fragerei von Familie und Freunden, ob man nun endlich einen Job gefunden hat, ist nicht nur frustrierend, sondern bereitet einem Angst. Was, wenn ich in München am Ende arbeitslos und pleite dastehe?
Trotzdem nützt es wahrscheinlich nichts, frühzeitig den Kopf in den Sand zu stecken. Zwar kommt es mir so vor, als würde ich immer weniger finden, je länger ich suche. Dennoch bin ich bei meiner heutigen Internetrecherche zumindest auf ein paar Stellenausschreibungen gestoßen, die ganz interessant klingen. Und abgesehen davon, habe ich ja noch bis Mai Zeit, bis dahin wird sich ja wohl irgendwas ergeben – zumindest hoffe ich das. Der erste Schritt in diese Richtung werden wohl noch mehr Bewerbungen sein – und am besten fange ich genau jetzt damit an.

Autor: Noelle  |  Rubrik: studium  |  Mar 6, 2018
Autor: Noelle
Rubrik: studium
Mar 6, 2018

Zwischen Studium & Beruf

Alles hat ein Ende

Heute habe ich die Kündigung für mein WG-Zimmer geschrieben, das ich fast viereinhalb Jahre lang mein Zuhause nannte. Ich kann immer noch nicht glauben, dass diese Zeit bald vorbei sein wird. Gestern Abend unterhielt ich mich mit meiner Mitbewohnerin, die in einem Dreivierteljahr mit ihrem Freund in Köln zusammenziehen will, und stellte voller Erstaunen fest, dass es zu meinem Auszug im März nur noch drei Monate sind. Da wir unsere Nachmieter selbst suchen, müssten wir vielleicht gar nicht fristgerecht kündigen, aber sicher ist sicher.
Eigentlich hatte ich vor, meinen Anteil der Miete für unsere Wohnung hier in Göttingen noch bis Ende März zu bezahlen und ab 1. April mein Zimmer in München zu übernehmen. Doch da ich meine Masterarbeit ohnehin schon im Februar abgeben werde (zumindest hoffe ich das), macht es wohl mehr Sinn, bereits Ende Februar meine Sachen zu packen und damit eine ganze Miete inklusive Nebenkosten zu sparen. Nicht nur, dass meine neue Wahlheimat München ein exorbitant teures Pflaster ist. Ich plane außerdem, im April noch für zwei oder drei Wochen in die USA zu fliegen – als Abschluss eines wunderschönen Lebensabschnitts. Da kommt mir jeder gesparte Euro sehr gelegen.
Trotzdem ist es komisch, dass mein Leben in Göttingen in nur drei Monaten vorbei sein soll. Den größten Teil meines Studiums, das ich im Herbst 2012 in Bonn begann, habe ich hier an der Georg-August-Universität verbracht. Unzählige Mensa-Dates, Unikino-Abende und Kaffeepäuschen in der Sonne haben mir meine Vorlesungszeit hier versüßt. Wenn ich an meinen Freundeskreis denke, der sich innerhalb der vergangenen Jahre zusammengetan hat, bin ich glücklich und traurig zugleich – glücklich, weil ich mir bessere Freunde nicht wünschen könnte, und traurig, weil ich weiß, dass ich ihnen dennoch bald den Rücken kehren muss.
Es ist aber sicher ganz normal, in Wehmut zu versinken, wenn ein Lebensabschnitt zu Ende geht. Trotzdem finde ich, dass man dieses Gefühl feiern sollte. Denn je trauriger man ist, desto toller und erfüllender war doch die Zeit, die man erleben durfte. Und damit einen Toast auf mein perfektes Studentenleben!

Autor: Noelle  |  Rubrik: studium  |  Dec 12, 2017
Autor: Noelle
Rubrik: studium
Dec 12, 2017

Zwischen Studium & Beruf

Ich bin unter der Haube - beruflich

Nach fünf Wochen aktiver Bewerbungszeit und zwei Vorstellungsgesprächen habe ich nun eine Stelle! Zwar hatte ich auch schon während der Masterarbeit die Augen offen gehalten und war zu zwei Bewerbungsgesprächen eingeladen worden, abgesehen davon waren aber die meisten Angebote für „ab sofort“, weswegen ich mich erst nach dem Master intensiv beworben habe. Nun wurden meine Gebete erhört und ich habe ein Traineeship in der Unternehmenskommunikation einer renommierten Agenturen-Gruppe in München bekommen. Zwischen Bewerbung und erstem Arbeitstag lagen nur knapp eineinhalb Monate. Ihr seht, es kann rasend schnell gehen.
Ich hatte Glück, dass meine insgesamt vier Vorstellungsgespräche bei verschiedenen in zeitlichem Abstand stattfanden. Es kann nämlich durchaus passieren, dass man für eine mittelmäßige Stelle die Zusage bekommt, während die präferierte Stelle noch auf sich warten lässt. In solchen Fällen lohnt es sich, telefonisch nachzufragen und wenn ihr da nichts erfahrt, eventuell zu pokern: Ihr riskiert mit der Absage der weniger guten Stelle womöglich, dass ihr am Ende ohne etwas dasteht. In meinem Fall war es so, dass ich ein Angebot von einer kleinen Agentur hatte, die mir nur 1.000 Euro im Monat zahlen wollte. Ich habe abgesagt, ohne etwas anderes zu haben, denn einen gewissen Wert habe ich schon. Zum Glück stellte sich das als richtige Entscheidung heraus, denn mit meinem jetzigen Traineeship bin ich (zumindest auf dem Papier) sehr zufrieden: Ich werde gut bezahlt, lerne in einer der besten Agenturen, darf an Workshops und Seminaren teilnehmen und kann wohl sehr schnell eigenverantwortlich arbeiten. Ich bin stolz, dass ich das Traineeship bekommen habe, da mir gesagt wurde, dass die Konkurrenz sehr stark war.
Hiermit verabschiede ich mich nach fünf Jahren bloggen und hoffe, dass euch meine Beschreibungen und Tipps ein wenig helfen konnten, euren Weg zu finden. Ich wünsche euch alles Gute dabei!

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  May 18, 2017
Autor: Miriam
Rubrik: studium
May 18, 2017