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Zwischen Schule & Beruf

Jetzt schon auf nach Amerika?

„Die meisten Gastfamilien melden sich zirka vier bis acht Wochen bevor sie ein Au-pair brauchen", diesen Satz vor Augen legte ich meine Au-pair Unterlagen erst einmal zur Seite und tauschte sie gegen den Berg Abi-Stoff ein, den ich schon seit Monaten vor mir hergeschoben habe.

Zuerst Abi im Frühjahr und dann erst kommen die Anrufe der Gastfamilien, unter denen ich meine zukünftige Gastfamilie finde. - Ja, so wird es 100%ig kommen, war ich mir sicher. „Important Mail", lautete vor wenigen Tagen die Betreffzeile einer E-Mail meiner Au-pair Agentur, die ich schließlich öffnete. „A family will call you soon" - Was? Eine Familie wird mich anrufen? Aber ich kann doch erst in acht Monaten ausreisen und... Zu spät! Ohne meine Gedanken ordnen zu können, klingelte auch schon das Telefon. 20 Minuten nachdem ich die Mail gelesen hatte. Die amerikanische Vorwahl, die ich auf dem Display sofort erkannte, ließ mein Herz immer schneller klopfen, doch ich hatte es trotzdem geschafft, ans Telefon zu gehen.

„Hello, Katharina"

„Hello... how are you?" Wenigstens fiel mir gleich etwas „Orginelles" ein.

Dann nahm das Telefonat seinen Lauf. Nach 40 Minuten konnte ich dann eine erste Bilanz ziehen: Eine sehr nette Familie in einer zentralen Gegend der USA lebend, zwei süße Kinder und... ein Missverständnis! Die Familie dachte, ich könnte schon jetzt meine Koffer packen und ins Flugzeug steigen. Das war also der Grund für den sehr frühen Anruf.

Wäre auch zu schön gewesen, schon jetzt die passende Gastfamilie zu finden. Na ja, finden werde ich sie auf jeden Fall, in ungefähr sechs Monaten.

 

Autor: Katharina  |  Rubrik: arbeitsmarkt  |  Feb 12, 2008
Autor: Katharina
Rubrik: arbeitsmarkt
Feb 12, 2008

Zwischen Schule und Beruf

Meine Berufspläne? Hm, mal überlegen ...

„Und, weißt du jetzt endlich, was du nach dem Abitur machen willst?" Mit dieser Frage hatte es meine Mutter doch wirklich gewagt, mich aus meinem „Morgenmuffel-Trance-Zustand" zu wecken.

„Ich meine nach deinem Au-pair Jahr", ergänzte sie zu meiner Beruhigung. Hätte mich auch gewundert, wenn sie das vergessen hätte, schließlich arbeitete ich Monate an meiner Bewerbung. „Darum werde ich mich kümmern, wenn ich aus Amerika zurück bin." So, diese Antwort besänftigt sie bestimmt, wagte ich zu hoffen, doch ich hatte mich zu früh gefreut.

„Das kann doch nicht wahr sein, das ist viel zu spät, du musst dich mindestens ein Jahr vorher..." Oh nein, ich darf gar nicht an ihre dreißigminütige Predigt denken. „Informier dich, geh zur Studienberatung...", all die guten Ratschläge, wie man sie von Eltern kennt. - Und ich dachte wirklich, mir blieben sie erspart, Irrtum!

Hm, irgendwie hat sie ja Recht, ich müsste mir wirklich langsam Gedanken machen, was ich beruflich machen möchte und auch, welchen Ausbildungsweg ich gehen möchte. Mein Au-pair Jahr ist schließlich auch irgendwann einmal vorbei.

Will ich schnelle finanzielle Unabhängigkeit? Praxisnähe? Dann sollte ich mich um einen Ausbildungsplatz kümmern. Will ich die Chance auf eine höhere Berufsposition? Später mehr Gehalt? Mehr Theorie in der Ausbildung? Dann sollte ich mich eher über das Studienangebot informieren. Und ich dachte, ich könnte dieser Frage mit meinem Jahr Auszeit erst einmal aus dem Weg gehen...

„Der frühe Vogel fängt den Wurm", meinte meine Mutter. „Du hast ja Recht, lieber zu früh als zu spät informieren", gab ich schließlich zu. - Und meine Mutter war beruhigt.

Autor: Katharina  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Feb 6, 2008
Autor: Katharina
Rubrik: auszeit nach dem abi
Feb 6, 2008

Zwischen Schule & Beruf

Vorsicht, Ansteckungsgefahr

Ihr seid Schüler und wollt wie ich nach dem Abi ins Ausland? Ihr könnt es kaum erwarten, euren Freunden davon zu erzählen? So ging es mir auch. Schon in der 11. Klasse habe ich vor mir hergeträumt.

 „Nach der Schule geh' ich als Au- pair nach Amerika."

„Ja, ja und ich geh' als freiwilliger Helfer nach Afrika zu den wilden Tieren", so ähnlich lauteten damals noch die Antworten meiner Mitschüler. - Sie haben einfach nicht geglaubt, dass ich es wirklich durchziehen werde. Bis ich vor einigen Monaten wieder damit anfing.

„Ich habe im Kindergarten gearbeitet."

„Während der Sommerferien? Warum das denn?"

„Das habe ich euch doch schon einmal erzählt, weil ich als Au-pair in die USA will"

„Echt? Hätte nicht gedacht, dass du das wirklich machst."

Je mehr ich davon sprach, desto größer wurden die Augen meiner Mitschüler.

„Ich habe meine Bewerbung fertig." „Meine Bewerbung ist schon in Amerika."

„Ich will auch", sagte Martha auf einmal und andere Mädchen aus meiner Klasse schlossen sich ihren Wunsch an.

„Ja, wir alle werden als Au-pair nach Amerika gehen", träumten nun meine Mitschülerinnen. 

Meinen Traum habe ich ja bereits in Angriff genommen. Einige überlegen inzwischen ernsthaft, „mit mir" nach Amerika zu gehen. Mal schauen, ob auch meine Mitschüler es so ernst meinen, wie ich.

Autor: Katharina  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Jan 31, 2008
Autor: Katharina
Rubrik: auszeit nach dem abi
Jan 31, 2008