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Au-pair

Zu zweit besser als allein

Als ich neulich im Internet in meinem Au-pair room rumgestöbert habe, staunte ich nicht schlecht: Es gibt doch wirklich noch ein Au-pair, dass am selben Tag wie ich ausreist und deren Gastfamilie in der selben kleinen Stadt wohnt, wie meine.

Was genau ein Au-pair room ist? Jedes Au-pair bekommt von seiner Vermittlungs-Agentur eine eigene Seite im Internet, in der nicht nur viele Informationen über die Gastfamilie und die USA stehen, sondern auch eine Liste aller anderen Au-pairs, die in derselben Region platziert wurden, wie man selbst. In "meiner" Region sind über 90 Au-pairs aus allen Ländern der Welt. Und dann auch noch ein weiteres deutsches Mädchen. Das ist wirklich ein großer Zufall, schließlich gehe ich nicht in eine Großstadt, sondern „nur" in eine 10.000 Einwohnerstadt, deren Namen bestimmt kaum jemandem bekannt ist.

In meinem Fall hatte ich wirklich Glück, denn jetzt bin ich schon seit einigen Tagen im Kontakt mit meiner zukünftigen Nachbarin, die nur fünf Minuten von meinem neuen Zuhause entfernt wohnen wird. Es ist wirklich schön, bereits eine „Kollegin" zu kennen. Wir sind schon eifrig am Pläne schmieden, wohin unser erster Wochenendausflug gehen soll. Ins zwei Stunden entfernte Philadelphia, oder doch lieber nach Boston, dreieinhalb Stunden entfernt?

Autor: Katharina  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  May 23, 2008
Autor: Katharina
Rubrik: auszeit nach dem abi
May 23, 2008

Au-pair

New York City Girl

Endlich! Ich habe eine Gastfamilie in den USA gefunden. Sie lebt in einer Vorstadt von New York City. So schnell kann es gehen, keine 10 Stunden nachdem ich die Absage der Gastfamilie aus Kalifornien bekommen habe, klingelte auch schon das Telefon. Ein sehr nettes und spontanes Gespräch entwickelte sich. Warum spontan? Weil ich keinen Anruf aus den USA erwartet hatte und somit völlig unvorbereitet in das Gespräch ging. Die Mail, die die Au-pair Agentur vor einem Anruf schickt und die erste Informationen über die Gastfamilie enthält, habe ich nicht rechtzeitig gelesen.

Aber gerade diese Spontanität scheint das Geheimrezept zu sein. Bei fast allen anderen Gesprächen aus den USA hatte ich mir mehrere Notizzettel neben den Telefonhörer gelegt, um genau zu wissen, was ich auf welche Frage antworten soll. Diesmal jedoch musste ich mir alles „aus den Fingern saugen". - Und das war genau das richtige. Einfach drauf los reden. Diese Methode wurde mit einem „Katharina, you sound great" meiner Gastmutter belohnt.

Am nächsten Tag zur selben Zeit kam dann der „second call to match" und nun kann ich mich offiziell Au-pair nennen. Wow, endlich habe ich sie gefunden, meine Traumgastfamilie, keine 40 Minuten außerhalb von New York City. Nachdem ich nun auch schon ein sehr schönes Bild meiner Gastfamilie bekommen habe, kann ich es kaum erwarten, das Flugzeug zu besteigen und sie endlich kennenzulernen.

Autor: Katharina  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  May 14, 2008
Autor: Katharina
Rubrik: auszeit nach dem abi
May 14, 2008

Au-pair

Ausgeträumt

Es hatte alles so schön angefangen: Zweimal habe ich mit der Gastfamilie aus Kalifornien telefoniert und nicht einmal habe ich daran gezweifelt, dass es nicht wieder nur irgendeine Gastfamilie ist, mit der ich mal wieder ein Gespräch führe, sondern meine zukünftige Gastfamilie.

Warum mich die Gastfamilie doch nicht wollte? Das weiß ich leider auch nicht. Eigentlich ist der zweite Anruf einer Gastfamilie dazu bestimmt, zu „matchen", so nennt man es, wenn sich Au-pair und Gastfamilie füreinander entscheiden. Aus diesem Grund war ich natürlich total happy, dass es zu einem zweiten Gespräch gekommen ist. Sogar ein paar Bilder haben sie mir nach den Telefonaten per Mail geschickt. Ein positiveres Zeichen kann es doch gar nicht geben, dachte ich. Denn warum sollte sich eine Familie die Mühe machen, wenn sie sich nicht sicher ist, dass sie mich als Au-pair wollen?

Doch nach ein paar Tagen haben sie mir geschrieben, dass sie sich für ein Au-pair mit mehr Erfahrung in der Kinderbetreuung entschieden haben. Dabei waren unsere Gespräche so gut. Eine Absage auf Grund meiner bescheidenen  Erfahrung in der Kinderbetreuung hatte ich ja schon hinter mir. Sollte ich vielleicht zusätzliches Babysitting in Erwägung ziehen? Vielleicht kann ich auf diese Weise meine Chancen bei den Gastfamilien erhöhen?

Warum eigentlich nicht, bald habe ich schließlich nicht nur die Abi-Prüfungen hinter mir, sondern auch jede Menge Zeit bis zur Ausreise im Juli. Ein paar Mal Babysitting wäre da doch auf jeden Fall drin.

Autor: Katharina  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  May 9, 2008
Autor: Katharina
Rubrik: auszeit nach dem abi
May 9, 2008