interaktiv

Au-pair

Ausgeträumt

Autor:
Katharina

Rubrik:
auszeit nach dem abi

09.05.2008

Es hatte alles so schön angefangen: Zweimal habe ich mit der Gastfamilie aus Kalifornien telefoniert und nicht einmal habe ich daran gezweifelt, dass es nicht wieder nur irgendeine Gastfamilie ist, mit der ich mal wieder ein Gespräch führe, sondern meine zukünftige Gastfamilie.

Warum mich die Gastfamilie doch nicht wollte? Das weiß ich leider auch nicht. Eigentlich ist der zweite Anruf einer Gastfamilie dazu bestimmt, zu „matchen", so nennt man es, wenn sich Au-pair und Gastfamilie füreinander entscheiden. Aus diesem Grund war ich natürlich total happy, dass es zu einem zweiten Gespräch gekommen ist. Sogar ein paar Bilder haben sie mir nach den Telefonaten per Mail geschickt. Ein positiveres Zeichen kann es doch gar nicht geben, dachte ich. Denn warum sollte sich eine Familie die Mühe machen, wenn sie sich nicht sicher ist, dass sie mich als Au-pair wollen?

Doch nach ein paar Tagen haben sie mir geschrieben, dass sie sich für ein Au-pair mit mehr Erfahrung in der Kinderbetreuung entschieden haben. Dabei waren unsere Gespräche so gut. Eine Absage auf Grund meiner bescheidenen  Erfahrung in der Kinderbetreuung hatte ich ja schon hinter mir. Sollte ich vielleicht zusätzliches Babysitting in Erwägung ziehen? Vielleicht kann ich auf diese Weise meine Chancen bei den Gastfamilien erhöhen?

Warum eigentlich nicht, bald habe ich schließlich nicht nur die Abi-Prüfungen hinter mir, sondern auch jede Menge Zeit bis zur Ausreise im Juli. Ein paar Mal Babysitting wäre da doch auf jeden Fall drin.

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