interaktiv

Au-pair

"Ghosttown"

Autor:
Katharina

Rubrik:
auszeit nach dem abi

27.05.2008

Jetzt ist es offiziell: Anfang Juli werde ich das Flugzeug in Richtung New York City besteigen. Mein Weg führt mich in eine so genannte „Ghosttown", wie mir meine Gastmutter erzählt hat.

In Amerika soll es unendlich viele Geisterstädte geben. Das sind Vororte der großen Metropolen der USA. Die Bewohner arbeiten tagsüber in der Großstadt und schlafen nachts in dem Vorort. 70 Prozent der Einwohner meiner neuen Heimatstadt arbeiten in New York und das heißt: Bin ich tagsüber mit meinen beiden Gastkindern unterwegs, sollte ich nicht damit rechnen, all zu viele meiner Nachbarn anzutreffen.

In Amerika ist dieses Phänomen sehr weit verbreitet. Kein Wunder, es muss unbezahlbar sein, direkt in einer Weltstadt wie New York City oder San Francisco zu leben. Aber für ein Au-pair wie mich ist dieses Phänomen sicher kein Nachteil. Mit der Taschengelderhöhung von ungefähr 160 Dollars auf über 175 Dollars pro Woche, die von der US-Regierung festgelegt wurde, kann ich es mir sicherlich leisten, an jedem freien Tag nach New York zu fahren und auch die überwiegend freien Wochenenden bieten sich für Ausflüge an.

Von vielen anderen Au-pairs habe ich im Forum erfahren, dass sie mit dem Taschengeld sogar so gut auskommen, dass sie fast die Hälfte zum Sparen für größere Reisen auf die Seite legen können. Na, dann kann der Urlaub ja kommen.

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