interaktiv

Au-pair

Was bitte ist ein "Pre-departure Project"?

Autor:
Katharina

Rubrik:
auszeit nach dem abi

04.07.2008

Bin ich vielleicht froh, dass ich mein „Pre-departure orientation project" bereits fertig habe. Was genau das ist? Ihr seid nicht die einzigen, die bei diesem Begriff ein Fragezeichen vor Augen haben. Auch meine Au-pair Freundin Patricia war zunächst ratlos.

„Hilfe, ich verstehe kein Wort. Katharina, du musst mir unbedingt helfen", flehte sie in den Telefonhörer. „Jedes Au-pair muss eine Mappe mit allen wichtigen Informationen zur Gastfamilie zusammenstellen", habe ich geantwortet. Dazu zählen Dinge wie: Hobbies und Interessen der Gasteltern und Gastkinder, Angaben zum Staat und der Stadt, in denen man das Jahr verbringen wird sowie dessen Klima. Außerdem Informationen zu den deutschen Traditionen und typisch deutsche Feste.

Durch dieses Projekt beschäftigt sich das Au-pair bereits vor Ankunft in der Gastfamilie mit dessen Leben. Dadurch, dass sich das Au-pair also intensiv mit seinem neuen Zuhause auseinandersetzt, kann vermieden werden, dass „böse Überraschungen" auftauchen. Passen nämlich die Hobbies des Au-pairs und der Gastfamilie überhaupt nicht zueinander, sollte man sich Gedanken machen ... Das war bestimmt auch die Hauptintention der Agentur.

Von anderen Au-pairs habe ich gehört, dass sie es eher lästig und überflüssig finden das Projekt anzufertigen. Aber warum? Ich habe gerne daran gearbeitet und es sogar binden lassen und verziert, damit es meiner Gastfamilie, der ich es schenken werde, auch gefällt.

Auch wenn es eine Weile dauert, bis all die Infos gesammelt wurden: Die Mühe lohnt sich, schließlich will ich das Au-pair Jahr nicht völlig unvorbereitet beginnen.

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