interaktiv

Zwischen Schule & Beruf

Wohnungsnöte

Autor:
Bo

Rubrik:
orientieren

04.09.2015

Momentan bin ich zeitlich sehr ausgelastet, denn nach der entspannten Phase nach dem Abi stehen sehr viele Dinge an, die ich erledigen muss. Leider wird der Berg von Aufgaben immer größer, aber Organisatorisches für das anstehende Studium hat bei mir höchste Priorität. Glücklicherweise habe ich bereits ein Zimmer in Heidelberg gefunden, das mir sehr gut gefällt. Von dem zentral gelegenen Altbau habe ich einen tollen Blick auf die Stadt. Damit ist mir schon einmal der größte Stein vom Herzen gefallen. Ich muss nun nicht, wie befürchtet, in einem der Notfalllager für Studierende übernachten und kann ganz entspannt in die erste Vorlesungswoche starten. Als ich zur Besichtigung in Heidelberg war, hatte ich bestes Wetter erwischt, und ich war mir nun zu 100 Prozent sicher, den richtigen Studienort gewählt zu haben. In zwei Wochen muss ich noch einmal hin fahren und den Mietvertrag unterschreiben. Dabei kann ich auch gleich ein paar Sachen in der neuen Wohnung abstellen.

Nun stellt sich mir die Frage, was ich überhaupt alles mitnehmen soll? Da schon mein riesiges Bett in das Zimmer muss, kann ich wohl sonst nicht mehr viel dort unterbringen. Mir ist noch keine Lösung eingefallen, doch vielleicht merke ich bald, dass weniger doch mehr ist. Um das Zimmer gemütlich einzurichten, standen natürlich auch noch ein paar Besuche in verschiedenen Einrichtungshäusern an.

Die Füße hochlegen und den Semesterbeginn abwarten kann ich aber leider immer noch nicht. Seit einiger Zeit arbeite ich in einem Start-up-Unternehmen mit, für das ich noch einige Aufträge zeitnah erledigen muss. Und da ich ja noch nicht ausgelastet genug bin, habe ich einer amerikanischen Freundin versprochen, ihr bei der Wohnungssuche zu helfen und die schriftlichen Anfragen für sie zu erledigen. Ich tue das gerne, da sie erst Mitte September aus den USA kommt, um in Deutschland zu studieren und leider noch kein Wort Deutsch spricht. Aber ich bin schon weit gekommen: Nächste Woche fahre ich also sechs Stunden mit dem ICE nach Göttingen, um dort für sie möblierte Zimmer in Uni-Nähe zu besichtigen.

Wenn das erledigt ist, will ich unbedingt noch nach Berlin fahren, um vor dem Studium noch einmal Hauptstadtluft zu schnuppern und ein bisschen zu arbeiten. Ich bin also alles andere als entspannt.

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