interaktiv

Zwischen Schule & Beruf

Aller Abschied fällt schwer

Autor:
Nadine

Rubrik:
orientieren

24.11.2015

Die Zeit rast. Ich frage mich, wo die letzten Wochen geblieben sind. Die Zeit ist einfach viel zu schnell an mir vorbei gezogen. Eben war es noch ein ganzer Monat und auf einmal sind es nur noch ein paar Stunden, bis ich meine große Reise antreten werde.

Langsam aber sicher wird meine Aufregung größer. Noch nie war ich so lange von Zuhause weg und vor allem nicht alleine. Überall ist für mich eine unterschwellige, aber doch wahrnehmbare Aufbruchstimmung spürbar. Mein Zimmer sieht bereits etwas unbewohnter aus als sonst und mein gepackter Rucksack steht schon bereit und erinnert mich praktisch ständig daran, dass es bald losgeht. In letzter Zeit wurde mir immer wieder bewusst, dass ich ganz alltägliche Momente in den nächsten neun Monaten vermissen werde: Ich habe meinen Opa das letzte Mal gesehen, bevor ich fliege, das letzte Mal Mamas Spaghetti Bolognese gegessen, bin das letzte Mal arbeiten gegangen und habe mich das letzte Mal mit meinen Freunden getroffen.

Auch wenn mir bei dem Gedanken daran etwas schwer ums Herz wird, freue ich mich doch schon riesig darauf, dass es nun endlich losgeht. Meine Familie und meine engsten Freunde werden mich noch zum Flughafen begleiten, dann werde ich erst einmal auf mich alleine gestellt sein. In Auckland wartet ein Hostel auf mich, das ich bereits vorab gebucht habe, damit ich nach meiner Ankunft auf einem anderen Kontinent nicht völlig planlos am Flughafen stehe. Ich bin wirklich gespannt darauf, wie ich das alles meistern werde.

Diesen Artikel teilen

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Das hilft uns, dir ein gutes Nutzungserlebnis zu bieten und unsere Website zu verbessern. Wenn du durch die Seiten surfst, erklärst du dich hiermit einverstanden. Hier erfährst du mehr über die Nutzung deiner Daten und Möglichkeiten zum Widerspruch.