Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Zwischen Schule & Beruf

Erste Eindrücke

Ich bin inzwischen seit ziemlich genau einer Woche im schönen Neuseeland und habe schon unglaublich viele positive Erfahrungen gesammelt. Die ersten Nächte habe ich in Auckland in einem Hostel verbracht, wo ich direkt viele nette Menschen aus den verschiedensten Ecken der Welt kennengelernt habe.

Hier zeigen alle viel Interesse an ihren Mitmenschen und sind sehr hilfsbereit. Gleich am ersten Tag hat mir jemand aus dem Hostel die Stadt gezeigt, mir eine neue Karte für mein Handy besorgt und ist mit mir einkaufen gegangen. Immer, wenn ich in den vergangenen Tagen von einem Tagestrip zurück ins Hostel gekommen bin, haben die Leute gefragt, wie es mir geht, wie mein Tag war und was ich mir angeschaut habe. Auch was Essen und andere Dinge angeht, wird hier alles mit einer Selbstverständlichkeit brüderlich geteilt, die ich so aus Deutschland nicht kenne. Ich erlebe hier ein ganz neues Miteinander, sodass ich schon nach nicht mal einer Woche sagen kann, dass ich wirklich das Gefühl habe, angekommen zu sein.

Jeder Tag bietet neue Abenteuer und Entdeckungen. In den letzten Tagen habe ich eine 3-stündige Jetski-Tour um kleine Inseln rund um Auckland gemacht und den Zoo besichtigt. Außerdem habe ich zahlreiche ehemalige Vulkane bestiegen, von denen aus man eine tolle Aussicht über die ganze Stadt und Umgebung genießen kann und vieles, vieles mehr. Das schönste an der ganzen Sache ist jedoch, dass ich dabei nie alleine bin, obwohl ich ganz auf mich alleine gestellt hierhergekommen bin.

Autor: Nadine  |  Rubrik: orientieren  |  Dec 4, 2015
Autor: Nadine
Rubrik: orientieren
Dec 4, 2015

Zwischen Schule & Beruf

Aller Abschied fällt schwer

Die Zeit rast. Ich frage mich, wo die letzten Wochen geblieben sind. Die Zeit ist einfach viel zu schnell an mir vorbei gezogen. Eben war es noch ein ganzer Monat und auf einmal sind es nur noch ein paar Stunden, bis ich meine große Reise antreten werde.

Langsam aber sicher wird meine Aufregung größer. Noch nie war ich so lange von Zuhause weg und vor allem nicht alleine. Überall ist für mich eine unterschwellige, aber doch wahrnehmbare Aufbruchstimmung spürbar. Mein Zimmer sieht bereits etwas unbewohnter aus als sonst und mein gepackter Rucksack steht schon bereit und erinnert mich praktisch ständig daran, dass es bald losgeht. In letzter Zeit wurde mir immer wieder bewusst, dass ich ganz alltägliche Momente in den nächsten neun Monaten vermissen werde: Ich habe meinen Opa das letzte Mal gesehen, bevor ich fliege, das letzte Mal Mamas Spaghetti Bolognese gegessen, bin das letzte Mal arbeiten gegangen und habe mich das letzte Mal mit meinen Freunden getroffen.

Auch wenn mir bei dem Gedanken daran etwas schwer ums Herz wird, freue ich mich doch schon riesig darauf, dass es nun endlich losgeht. Meine Familie und meine engsten Freunde werden mich noch zum Flughafen begleiten, dann werde ich erst einmal auf mich alleine gestellt sein. In Auckland wartet ein Hostel auf mich, das ich bereits vorab gebucht habe, damit ich nach meiner Ankunft auf einem anderen Kontinent nicht völlig planlos am Flughafen stehe. Ich bin wirklich gespannt darauf, wie ich das alles meistern werde.

Autor: Nadine  |  Rubrik: orientieren  |  Nov 24, 2015
Autor: Nadine
Rubrik: orientieren
Nov 24, 2015

Zwischen Schule & Beruf

Kein Zurück mehr - Teil 2

Der Mitarbeiterin im Reisebüro antwortete ich, ohne lange darüber nachzudenken, dass ich mir mit den angebotenen Flügen sicher sei. Statt mich also nur über verschiedene Möglichkeiten und Preise zu informieren, so wie es ursprünglich geplant war, buchte ich tatsächlich verbindlich meine Flüge. Auf dem Weg nach Hause überkam mich ein ganz seltsames Gefühl im Bauch. Ich musste auf einmal anfangen zu lachen, obwohl ich alleine im Auto saß. Mir kam das alles total verrückt vor.

Jetzt weiß ich, dass es wohl die Erleichterung darüber war, dass mein Wunsch nun mit Gewissheit endlich in Erfüllung gehen wird und ich wirklich noch dieses Jahr abreisen werde. Endlich gibt es einen Plan, an den ich anknüpfen kann. Endlich stehen die Termine fest und ich merke, dass es vorwärts geht. Da das Abflugdatum gar nicht mehr so weit entfernt ist, läuft die weitere Planung jetzt auf Hochtouren.

Als ich zu Hause ankam, beantragte ich direkt mein Visum für Neuseeland und Australien, suchte mit meiner Mutter nach einer passenden Krankenversicherung und informierte mich, wie ich an einen internationalen Führerschein komme. Zusätzlich erstellte ich mir eine To-do-Liste mit allen wichtigen Dingen, um die ich mich innerhalb der nächsten Wochen noch kümmern muss.

Momentan bin ich dabei, alle formalen Punkte auf meiner Liste abzuarbeiten. Danach werde ich damit beginnen, eine grobe Reiseroute auszuarbeiten, damit ich nicht völlig planlos an meinem Ziel ankomme. Ansonsten muss ich unter anderem noch einige Sachen einkaufen, die ich am anderen Ende der Welt brauchen werde. Ich merke langsam, dass noch einiges an Arbeit auf mich zukommen wird und plötzlich erscheint mir die Zeit, die ich noch hier verbringen werde, gar nicht mehr so lange.

Autor: Nadine  |  Rubrik: orientieren  |  Oct 21, 2015
Autor: Nadine
Rubrik: orientieren
Oct 21, 2015